Kategorie: Archiv

Kickbox-Förderlehrgang mit den hessischen Landestrainern in Darmstadt

Kickbox-Förderlehrgang mit den hessischen Landestrainern in Darmstadt
Am 15. Februar hatten die beiden Landestrainer Jimmy Iwinski und Oliver Hahl zum ersten
Leichtkontakt-Förderlehrgang ins Hessische Leistungszentrum eingeladen, um junge Athleten und
ihre Trainer bei der Wettkampfvorbereitung zu unterstützen. Mit am Start waren auch Jakob
Schnepf sowie die beiden Jugendtrainer Manon von Bülow und Jose Reina Cazalla vom TSV
Auerbach.

Der erste Teil des Trainings umfasste Koordinations-, Schnellkraft- und Körperspannungsübungen
mit dem Medizinball. Im Hauptteil folgten die Beinarbeit und verschiedene Technikvariationen in
der Angreifer- und Verteidigerrolle. Den Abschluss bildeten neun Runden freies Sparring mit
wechselnden Gegnern, bei denen die Kickboxer vom TSV Gelegenheit hatten, das Gelernte
auszuprobieren und das Leistungsniveau auf Wettkampfebene zu testen. Oliver erinnerte alle
Teilnehmer daran, beim Training locker und nur mit mäßigem Kontakt zu arbeiten: „Bei hartem
Kontakt macht man nur die Techniken, die man sicher beherrscht, und traut sich nicht, etwas Neues
auszuprobieren. So macht das Training keinen Spaß und Ihr lernt nichts dazu.“ Nach fünf Stunden
waren alle Wettkämpfer und Trainer erschöpft und nahmen viele Anregungen für das Training im
Verein mit nach Hause.

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Mit “Deutschlands Kickboxer trainieren gemeinsam” durch den Lockdown

Wer kennt sie nicht, die Bemühungen vieler Trainer mit ihren Schützlingen auch während des Lockdowns in Kontakt zu bleiben: Die Zusendung von individuellen Trainingsplänen, eine Weihnachtsaktion mit kleinen Geschenken oder das Aufsetzen eines Zoom-Trainings. Das klappt anfangs gut, aber nach ein paar Monaten wird es schwierig, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen, das sich im Wohnzimmer oder Keller ohne Trainingspartner umsetzen lässt.

So erging es auch den Kickboxern des TSV Auerbachs. Da kam die Trainingsaktion “Deutschlands Kickboxer trainieren gemeinsam” vom deutschen Bundesverband für Kickboxen genau zum richtigen Zeitpunkt. Ab Januar konnten Kickboxer aus ganz Deutschland samstags an zwei einstündigen Trainingseinheiten teilnehmen, die von Bundes-, Landestrainern und erfolgreichen Kaderathleten angeleitet wurden. Das Programm bot auch die Gelegenheit, alle Kickbox-Diszipline wie Pointfighting, Leichtkontakt, Formen und Ringsport kennenzulernen. “Mir hat das Training gut gefallen, da ich auf einem ganz anderen Level mittrainieren durfte und sehr viel gelernt habe. Das war für mich sehr motivierend”, meint Wakil Wassiri, der 2017 mit über 40 Jahren den Kickbox-Sport für sich entdeckte und heute zu den engagiertesten Mitgliedern  der Abteilung gehört.

Foto: Alex Homa

Doch die Sehnsucht ist groß, endlich wieder gemeinsam in der Halle zu trainieren. “Ich hoffe bald wieder auf Live-Training”, tönt aus dem Whatsapp-Chat, als bekannt wird, dass die Kreisschulhallen wieder geöffnet werden. Am Dienstag, den 8. Juni, ist es so weit und die Kickboxer des TSV treffen sich in der Schlossbergturnhalle zur ersten Trainingseinheit.

Artikel: Dr. Manon von Bülow

 

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Training während der Sommerferien

Wie jedes Jahr, so bieten wir auch in diesen Sommerferien wieder Training an.

Das Trainingsangebot wurde gerne angenommen und in den ersten Wochen der Ferien war das Training an beiden Trainingstagen gut besucht.

Die beiden neuen Trainer José und Wakil konnten sich bei den daheimgebliebenen und anwesenden Sportlern ausprobieren und ihre neu erworbenen Fähigkeiten vermitteln.

Neben dem Aufwärmen und der Ausdauer, wurde auch die Koordination und die Technik verbessert und verfeinert.

Sei es im Schattenboxen, in Partnerübungen oder im Sparring. Außerdem wurde ein neues Trainingsmittel eingesetzt, um die Hand- Augen Koordination zu verbessern.

Des Weiteren kamen auch altbewährte Trainingsmittel zum Einsatz, wie der Tennis-, und der Medizinball. Mit dem Medizinball wurde u. a. Koordinations-, und kräftigungsübungen durchgeführt, z. B. Liegestützen.

Das Haupttraining konzentriert sich dienstags auf die Boxtechniken und freies Sparring und freitags auf die Kicktechniken, sowie auf Verbesserung der Technik und Koordination.

Foto: Wakil Wassiri

Artikel: Anja Pajatsch, Pressewartin

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Bilder – Gürtelprüfung 2019

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Gürtelprüfung 2019 – Zwei neue Braun Gurte für den TSV Auerbach

   Leistungs-Check am Jahresende

Erfolgreiche Prüfungen in der Abteilung Kickboxen Am 22. November und 17. Dezember fanden die Prüfungen im Bereich Gelb- bis Blaugurt statt. 17 Jugendliche und sieben Erwachsene zeigten Fausttechniken und Kicks an der Pratze sowie Abwehr- und Kontertechniken im Partnertraining. Fallübungen, Selbstverteidigung und Theorie rundeten das Programm ab. Ab Grüngurt stellten die Teilnehmer auch ihr Können im Freikampf mit voller Schutzausrüstung unter Beweis. Die beiden Prüfer, Jens Peter und Alex Homa, waren mit den gezeigten Leistungen bis auf wenige Ausnahmen sehr zufrieden: “Die Gürtelprüfung hat alle motiviert, über mehrere Monate regelmäßig ins Training zu kommen und immer konzentriert bei der Sache zu sein.”

Auch zwei Trainer, Jörg Degenhardt (Erwachsene) und Manon von Bülow (Jugend), nahmen an einer Gürtelprüfung teil und fuhren am 12. Dezember zur Braungurt-Zentralprüfung der WAKO Hessen nach Schwalmstadt. Nur 10 der 15 Teilnehmer, darunter beide Kickboxer vom TSV Auerbach, bestanden die sechstündige Prüfung und konnten die Heimreise mit der neuen Urkunde antreten.

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Gemeinsames Training zwischen Hapkido und Kickboxen

Traditionell ist das Training während der Ferien immer etwas Besonderes und so war es auch während der Herbstferien. Diesmal verabredeten sich die Abteilungen Kickboxen und Hapkido zu zwei gemeinsamen Trainingseinheiten. Die ideale Gelegenheit sich auszutauschen, neue Eindrücke zu gewinnen und Techniken aus einer neuen Perspektive zu betrachten. In der ersten Ferienwoche lag es an den Kickboxern zu zeigen, wie sie trainieren.  Es folgte ein umfangreiches Training der Grundtechniken mit einfachen Schlag- und Fußtrittkombinationen am Partner. Die Schwerpunkte der Einheit lagen auf Koordination, der richtigen Bewegung und Deckung, sowie dem Einschätzen der korrekten Distanz.

Der zweite Termin stand dann im Zeichen der Kampfkunst Hapkido. Nach einem sportlichen Aufwärmtraining wurden einfache Falltechniken (Abrollen und Abschlagen) gezeigt. Während im Kickboxen keine Würfe erlaubt sind, gibt es derer im Hapkido umso mehr.  Daher wurden die erlenten Falltechniken gleich in Anwendung erprobt. Dazu kamen charakteristische Gelenkhebel in Kombination mit Nervendrucktechniken. Im letzten Teil des Trainings wurden Fußtritten am Boden geübt und man kam nochmal ordentlich ins Schwitzen.

Die Abteilungen Kickboxen und Hapkido pflegen schon lange den sportlichen und freundschaftlichen Austausch. Vielen Dank für die tollen Anregungen und Impressionen. Das nächste gemeinsame Seminar kommt bestimmt.

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Selbstverteidigungsseminar – Krav Maga

Krav Maga – Selbstverteidigunsgsseminar mit Michael Linak

Die Kickboxer des TSV Auerbach veranstalten ein Krav Maga Seminar

Wir laden euch dazu herzlich ein.

Wann: Samstag, 28.09.2019, 10.00 – 14.00 Uhr

Wo: Weiherhausstadion Großen Halle (Gebäude B, siehe Lageplan), Saarstraße 56, 64625 Bensheim

Wer: Für alle Interessierten (keine Vorkenntnisse nötig)

Lehrgangsgebühr: 20 € pro Person

Anmeldung unter: jens.peter76@web.de

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Bilder – Training Januar 2019

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Bilder – Gürtelprüfung 2018

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Gürtelprüfung 2018 – Ein neuer Kickbox-Schwarzgurt für den TSV Auerbach

 

„Manchmal muss man die Zähne zusammenbeißen und es durchziehen, auch wenn es nicht optimal läuft.
Aber dann hat man es wenigstens versucht!“, meint Kiumars Kazerani, Kickboxer vom TSV Auerbach, als er
an einem Samstag kurz vor Weihnachten zur zentralen Schwarzgurtprüfung ins nordhessische Schwalmstadt
aufbricht. Mehrere Monate hat sich der Architekturstudent intensiv darauf vorbereitet, doch ausgerechnet
in der letzten Trainingswoche passiert es: Beim Aufwärmen knickt er mit dem linken Fuß um und verletzt
sich das Sprunggelenk. Doch „Kiu“ gibt nicht auf, kühlt den Fuß Tag und Nacht, besorgt sich eine
Sprunggelenkorthese aus dem Sanitätshaus und fährt nach Schwalmstadt.

Mit fünf weiteren Schwarzgurtanwärtern, die aus ganz Hessen angereist sind, will er vor einem dreiköpfigen
Prüferteam sein Können unter Beweis stellen. Wie bei jeder Prüfung des WAKO-Kickboxverbands gibt es
eine Einteilung in verschiedene Blöcke: Faust und Fußtechniken auf die Pratze, Angriffs-, Abwehr- und
Kontertechniken mit Partner, freies Kämpfen („Sparring“), Fallschule, Selbstverteidigung und Theorie (z.B.
Wettkampfregeln). Die Besonderheit beim Meistergrad: Das gesamte Programm der fünf Schülergrade –
vom Gelb- bis zum Braungurt – muss ebenfalls gezeigt werden. Da Schwarzgurte auch häufig als Trainer aktiv
sind, kommt noch eine kleine Lehrprobe dazu. Das Thema wird erst in der Prüfung mitgeteilt: Wie führe ich
in einer Anfängergruppe den Roundhouse-Kick ein? Was empfehle ich einem Wettkämpfer, wenn der
Gegner Druck macht und ihn ständig mit Frontkicks attackiert?

Kiu ist nervös und konzentriert sich darauf, nicht wieder umzuknicken. Außerdem sind sein Prüfungspartner
und er die einzigen, die noch nie zuvor zusammen trainiert haben. „Beim Schwarzgurt muss jede Technik
auf Anhieb sitzen“, sagt er, „und da ist es hilfreich, wenn man weiß, wie sich der Gegner auf der Matte
bewegt und wie er seine Deckung hält“. Doch alles klappt, auch wenn die Kicks mit dem linken Fuß auf die
Pratze ziemlich wehtun. Bei den Sprungtritten muss er improvisieren und kann nicht mit seiner
„Schokoladenseite“ kicken, um nicht auf dem verletzten Fuß zu landen. Das Sparring nach den drei ersten
Prüfungstunden ist sehr anstrengend, fällt ihm als ehemaligem Deutschen Meister im Leichtkontakt aber
vergleichsweise leicht. Danach hat er hat Glück: Bei ihm entfallen Theorie und Lehrprobe, da er bereits eine
Trainer- und Kampfrichterlizenz hat. So kann er sich ein wenig ausruhen, bevor es mit der
Selbstverteidigung in die finale Runde geht. Kiu steht in der Mitte, um ihn herum ein Kreis aus fünf Gegnern.
Ohne Pausen wird er nun von vorne, von der Seite und von hinten attackiert – manchmal sind seine Gegner
auch mit Stock oder Messer bewaffnet. Zum Schluss muss er sich auf dem Rücken liegend gegen einen
Stockangriff verteidigen und dann aus einem Würgegriff befreien. Doch endlich ist es geschafft und er hält
erschöpft und glücklich seine Prüfungsurkunde in den Händen.

Den schwarzen Gürtel mit eingesticktem Namen überrreicht ihm eine Woche später sein Trainer, Jens Peter,
auf dem Bensheimer Weihnachtsmarkt. Viele Kickboxer aus dem TSV sind gekommen, um mit Kiu
gemeinsam zu feiern. Und Grund zum Feiern gibt es genug: Auch einige Trainingskollegen haben zwei
Wochen zuvor ihre Prüfung zum Gelb-, Orange-, Grün- oder Blaugurt bestanden. Darunter zum ersten Mal
auch zwölf Kinder. „Ich freue mich, dass die neue Jugendgruppe, die wir Anfang des Jahres ins Leben
gerufen haben, so viel Zulauf hat und dass wir schon im ersten Jahr ein gutes Niveau etablieren konnten“,
meint Jens Peter zufrieden.

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