Michael K. Kärchner

Beiträge des Autors

Kinderfasching in Auerbach

Bald ist es wieder soweit. Die erfolgreiche Kinderfaschingsparty im geschmückten Bürgerhaus Kronepark steht an Fasching auf dem Programm. Am Samstag 10. Februar startet um 14.11 Uhr das bunte Programm.  Mit fetziger Musik und vielen bunten Lichtern führt der DJ durch das abwechslungsreiche Programm.

Das altbekannte Animationsteam bietet Spiel und Spaß für alle Kinder bis zu 12 Jahren. Für Kinder, die es etwas ruhiger angehen möchten, steht der Bastelraum offen. Diese Veranstaltung ist ein Angebot der Abteilung Turnen- und Gesundheitssport in der TSV RW Auerbach. Für die Erwachsenen gibt es Kaffee, Donuts und Kreppel. Die aktiven Kinder können sich bei kalten Getränken und heißen Würstchen stärken.

Viel Action, Spiele für Groß und Klein,  Kostüm-Präsentierungen, Tänze und jede Menge Gaudi erwartet die jungen Narren. Auch die Auftritte der Nachwuchstanzgruppen dürfen nicht fehlen.

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Mutig für Menschlichkeit und Menschenrechte – Horst Knop wählt deutliche Worte beim Neujahrsempfang der TSV Rot-Weiß Auerbach

Das nächste Projekt vor Augen: „Nach mehr als 30 Jahren steht eine Totalsanierung des Daches im Gebäude A an“, kündigte Horst Knop, Vizepräsident der TSV Auerbach, beim Neujahrsempfang des Vereins am Sonntag an. Aber mit der Sanierung des Daches hören die Pläne nicht auf.

„Aktuell gewinnt sogar der Gedanke im Präsidium Raum, durch eine Aufstockung unser Raumangebot sinnvoll zu erweitern.“ Die Vereinsführung denkt weiter: „Da gibt es auch keine Grundstücksprobleme oder Einwände aus der direkten Nachbarschaft und selbst die neue Heizung würde, weil vorausschauend geplant, von der Auslegung her dazu bereits passen.“

Die beiden politischen Gastrednerinnen des Neujahrsempfangs – Hessens Sportministerin Diana Stolz und Bensheims Bürgermeisterin Christine Klein – lobten die Vielfalt des Sportangebots der TSV Rot-Weiß Auerbach, das soziale Engagement und den Stellenwert des Vereins im Kreis Bergstraße. Joachim Voigt, Vorsitzender des Abteilungsrates, führte durch das Programm.  Die Abteilungen Hapkido und Turnen mit Vorführungen, die Abteilung Tanzen mit einem Linedance zum Mitmachen und die Abteilung Musik mit flotten Klängen gestalteten den Vormittag mit. Geehrt wurden erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler in den Kategorien „Kinder bis 12 Jahre“, „Jugend 12 bis 18 Jahre“ sowie „Erwachsene“ und „Funktionäre, Übungsleiter, Trainer und Schiedsrichter“.

Einlauf der zu ehrenden Kinder und Jugendlichen unter großem Applaus

Den sportlichen Erfolg macht eine sehr gute Vereinsarbeit in den Führungsgremien möglich. Und eine Planung mit großer Perspektive. Horst Knop ergänzte vor den zahlreichen Gästen: „Den Bedarf der TSV Rot-Weiß Auerbach nach mehr Raum haben wir im Herbst in einem Workshop ermittelt, der neben der Infrastruktur mit den Schwerpunkten Personal, Sportangebote, Finanzen in einem Dreistufenplan Ziele bis Ende 2024, Ende 2026 und bis zum 150jährigen Vereinsjubiläum 2031 erstellt hat.“

Horst Knop ging auf die Erfolge der TSV Rot-Weiß Auerbach ein, wählte in seiner Ansprache aber auch kritische Worte. „Mich treibt die Sorge um, dass unsere vielen Mitglieder mit Migrationshintergrund, anderer Nationalität oder ohne deutschen Pass – wie zum Beispiel vier Spielerinnen unserer erfolgreichen Flames – in Deutschland über kurz oder lang statt einer sportlichen Zukunft möglicherweise eine heute als Remigration verharmloste Zwangsdeportation erwartet.“ Der Vizepräsident fragte mit Blick auf Erfolge rechter und nationalistisch geprägter Politik in Deutschland weiter: „Oder welche Repressalien haben jene zu fürchten, die diese Sportlerinnen und Sportler wöchentlich betreuen? Was steht dann einem Präsidium ins Haus, das seine Räume täglich für Deutschkurse für Geflüchtete bereitstellt? Wird am Ende womöglich Integration im Sport strafbar?“ Horst Knop forderte unter großem und langanhaltenden Applaus der anwesenden Gäste dazu auf: „Beweisen wir gerade jetzt und künftig Solidarität und Verantwortung auch gegenüber den vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund in unserer TSV und treten entschlossen und mutig für Menschlichkeit und Menschenrechte in einer freiheitlich geprägten Demokratie ein!“

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Einladung zum Neujahrsempfang 2024

Einladung zum Neujahrsempfang 2024 des TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V.

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V.,

wir laden Sie herzlich zum Neujahrsempfang 2024 ein! Gemeinsam möchten wir das neue Jahr begrüßen und auf die Erfolge und Highlights des vergangenen Jahres zurückblicken. Hier sind die Details:

Termin: Sonntag, 28. Januar 2024 Uhrzeit: 10:00 Uhr – 12:15 Uhr

Veranstaltungsort: TSV-Günther-Kuch-Halle, GGEW-Sportzentrum

Unser Motto lautet: “Wir sind ein Verein – für alle”

Programm-Highlights:

  • Aufbauphase für Bewirtung & Vorführungen
  • Stehempfang mit Secco und Brezeln ab 10.00
  • Musikalische Begrüßung durch Abteilung Musik ab 10.00
  • Einmarsch der Sportler des Ehrungsblocks „Kinder“
  • Anmoderation
  • Begrüßung – Vizepräsident Horst Knop
  • Durchführung des 1. Ehrungsblocks „Kinder bis 12 Jahre“
  • Sportdarbietung a) Hapkido Kinder
  • Grußwort 1
  • Musikalisches Zwischenspiel durch Abteilung Musik
  • Grußwort 2
  • Durchführung des 2. Ehrungsblocks „Jugend 12 – 18 Jahre“
  • Sportdarbietung b) Turnen
  • Durchführung des 3. Ehrungsblocks „Erwachsene
  • Sportdarbietung c) Linedance
  • Ehrungen Funktionäre/ÜL/Trainer/Schiedsrichter
  • Schlusswort, Verabschiedung, Musikalischer Ausklang
  • Veranstaltungsende ca. 12:15

Bitte beachten Sie, dass Änderungen im Programm vorbehalten sind.

Moderation: Joachim Vogt, Vorsitzender des Abteilungsrats Organisation: Horst Knop, Vizepräsident, Tel. 0179-51 20 94 1 Joachim Vogt, Tel: 0176-72 34 31 54

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen gemeinsamen Start ins neue Jahr. Lassen Sie uns zusammen feiern und auf viele weitere erfolgreiche Jahre im TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V. anstoßen!

Bild: Archivbild aus 2023

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Neuer Schwarzgurt in der Abteilung Kickboxen

Zusammen mit ihrem Prüfungspartner Oliver (GSV Hosenfeld) fuhr Natalie (TSV Auerbach) am 16. Dezember 2023 gen Norden nach Schwalmstadt, um sich dort der Schwarzgurtprüfung vor den hessischen Regionalprüfern zu stellen. Diese große Prüfung findet einmal jährlich, immer kurz vor Weihnachten statt.

Nach intensiver Vorbereitung, inklusive verpflichtender Zentrallehrgänge und gemeinsamen Trainingseinheiten in Auerbach und Fulda, konnte am Prüfungstag das über die Jahre hinweg Erlernte und Perfektionierte vorgeführt werden.
Wie üblich bei einer Schwarzgurtprüfung muss das komplette Prüfungsprogramm von gelb bis schwarz präsentiert werden. Die mental und körperlich fordernde knapp vierstündige Prüfung setzte sich aus Schattenboxen in verschiedenen Kickboxdisziplinen, Einzeltechniken, aktiver Abwehr, Kombinationen, Modellsparring mit dem Partner, freiem Sparring mit anderen Prüflingen, Selbstverteidigung, Fallschule und Theorie zusammen.

Die Freude bei den acht Prüflingen war groß, denn alle bestanden die Prüfung und konnten glücklich ihre Meisterurkunden in Empfang nehmen. Auch die Regionalprüfer waren nach der Prüfung positiv gestimmt: “Wir haben noch nie so eine homogen gute Prüfung gesehen”.

Natalie stolz über das gute Prüfungsergebnis:
“Das jahrelange Training und die intensive Prüfungsvorbereitung haben sich ausgezahlt. Ein großer Dank gilt allen, die mich auf diesem Weg begleitet, unterstützt und trainiert haben.”

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Altpapiersammlungen 2024

Das Altpapier wir an ein Bensheim Recyclingunternehmen geliefert, der Erlös hierfür kommt direkt der Jugendarbeit zugute. Während den Terminen wird auch jeweils ein Helfer von 9 bis 12 Uhr vor Ort sein, um beim Entladen und Entsorgen zu helfen.

Altpapiersammlungen 2024

27. Januar
23. März
25. Mai
27. Juli
28. September
30. November
danach voraussichtlich am 25. Januar 2025

Container steht am Vereinsheim
Ansprechpartner
Ronald Hauptmann
Tel: 06251 – 856800
Mobil: 0170 – 8061780
E-Mail: ronald.hauptmann@sekaro.de

 

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RWI 165 – Dezember 2023

Liebe Vereinsmitglieder,

hier kommt die aktuelle Ausgabe der Rot-Weiß Informationen Nr. 165.

 

Wer online einen Blick in unsere Vereinszeitung werfen will, kann das hier.

Mit einem Klick auf das Foto der RWI-Titelseite könnt Ihr durch die neue Ausgabe blättern.

Aus dem Inhalt:

  • Das Team hinter den Teams
  • Mit Bewegung gegen den Krebs
  • Sechs Siegespokale für TSV-Turnerinnen

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Cheeleader holen sieben Titel nach Auerbach

Fünfmal Meister und zweimal Vize bei Landesmeisterschaft

Verdienter Erolg für harte Arbeit: Die Cheerleader der TSV holten bei den Landesmeisterschaften des Cheerleading und Cheerdance Verband Hessen sieben Titel. Damit setzte die vor sieben Jahren gegründete Abteilung ihren Erfolgskurs fort und gehört inzwischen auf Landeseben zur drittgrößten Cheerleading-Abteilung.

Die Landesmeisterschaft war der Beginn  für die Wettkampfsaison 2023/2024, hier präsentierten die sieben Teams „Cheer-Strike“ erstmals ihre beeindruckenden Darbietungen (Routines) für die neue Saison. Die über 130 aktiven Sportlerinnen und Sportler trainierten in den vergangenen Wochen auf Hochtouren, da die Vorbereitungszeit aufgrund der Sommerferien und der vorherigen langen Meisterschaftsphase sehr kurz war.

Die Landesmeisterschaft in Heidelberg war von spannenden Spitzenleistungen und mitreißender Musik geprägt. Die TSV-Cheerleader zeigten großartige akrobatische Stunts, Turnelemente und Sprünge. In Form von perfekt synchronisierten Choreografien begeisterten sie das Publikum. Alle Teams von Cheer-Strike erlangten über sechs Punkte. Somit werden die Teams im Januar an der Regionalmeisterschaft in Bonn ihre Choreografien erneut präsentieren und sich mit weiteren Teams aus der Region messen.

Die Ergebnisse:

Primary (Jahrgang 2017 bis 2011)

Cheer Stike Sprinkle – 1. Platz (L0/Beginner)

Cheer Stirke Spark – 2. Platz (L1/Novice)

Youth (Jahrgang 2013 bis 2018)

Cheer Strike Shine – 1. Platz (L1/Novice)

Cheer Strike Strom – 1. Platz (Coed L3/Median)

Senior (Jahrgang 2009 oder älter)

Cheer Strike Smoke – 1. Platz (Coed L6/Major)

Cheer Strike Shade – 1. Platz (Allgirl L6/Major)

Cheer Strike Shock – 2. Platz (Allgirl L4/Advanced)

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Teil 3 und Schluss der Serie: Ex-Fußballprofi und U18-Nationaltrainer Hanno Balitsch im exklusiven Gespräch mit der RWI-Zeitung

Das neue Konzept im Kinderfußball – Bambini, F-, E-Jugend – soll mehr Spielfreude bringen. 3 gegen 3 bedeutet mehr Ballkontakte als beim 7 gegen 7. Einfache Rechnung. Mehr Ballkontakte auf kleinen Feldern bedeuten mehr Erfolgserlebnisse und mehr Tore. Die Gleichung ist auch einfach. Ob sie aufgeht?

Der DFB schaut dabei auf die erfolgreiche Entwicklung der Teams in anderen Ländern. England ist ein Beispiel. „Deutsche Topteams tun sich in der Youth League schwerer gegen Mannschaften, die tief stehen. Dann müssen sie selbst angreifen, scheitern aber daran.“ Es fehlten die spielerischen und athletischen Möglichkeiten, sagt Balitsch. Zu oft siegt zuvor in den Bundesligen die Taktik gegen Torhunger, denn 1:0 ist auch gewonnen. Das spielerische Potenzial zählt weniger als das Ergebnis. Die Bundesligen der U17 und U19 spielen die Deutsche Meisterschaft aus. Bei 14 Teams gibt es drei Absteiger. Wer will da ankreiden, dass der Blick eher auf Ergebnis und Gegner gerichtet ist als auf die sportliche Entwicklung der Jugendlichen? Auch das soll sich ändern, der Fokus künftig auf der individuellen Entwicklung liegen; es wird Jahre dauern, bei der Heim-Europameisterschaft 2024 wird davon noch nicht viel zu sehen sein.

Aber das Kompetenzteam kümmert sich darum: Die Bender-Zwillinge und Ex-Nationalspieler Lars und Sven, Peter Hermann und Hermann Gerland („zwei alte Trainerhasen“, Hanno Balitsch), Sandro Wagner (Ex-Profi, Drittligaaufsteiger als Trainer), Hannes Wolf (Deutscher Meister mit der Jugend von Borussia Dortmund) und eben Hanno Balitsch, der gerne im Jugendbereich arbeitet und nicht „den extremen Wunsch spürt, ins Hire-and-Fire-Geschäft“ zu wechseln. Damit meint Hanno Balitsch einen Trainerjob im Profifußball.

Das würde für seine Kinder einen Schulwechsel bedeuten, will er nicht. Beim DFB tritt Hanno Balitsch an, „um etwas aufzubauen“. Er ist als Mitglied des Kompetenzteams auch bei Fortbildungen unterwegs, schult Trainer, gibt sein Wissen weiter an die Basis der unterklassigen Vereine. Dabei hilft auch die C-1-Jugend von TSV und FC 07. Als der DFB junge Fußballer für ein Lehrvideo sucht, vermittelt Hanno Balitsch den Kontakt. Nun sind die jungen, spielstarken Fußballer von der Bergstraße auf youtube.de zu sehen, wenn auch nicht zu erkennen. Denn die 90 Minuten langen Videos sind animiert, heißen „Vom Wohnzimmer auf den Trainingsplatz“ (mit Hermann Gerland und dessen launigen Kommentaren) und „Vom Trainerzimmer auf den Trainingsplatz“ (mit Peter Hermann, ebenso lehrreich wie unterhaltsam). Sidekick der beiden Trainerlegenden ist jeweils Hannes Wolf, zuletzt beim 2:1 neben Rudi Völler auf der Trainerbank der Nationalmannschaft. Balitsch weiß: Mit solchen Videos landet er bei Fortbildungen auch bei Vereinen wie dem VfL Kirchrode bei Hannover. Das ist Arbeit an der Wurzel.

Nach sieben Jahren als Co-Trainer der U-Nationalmannschaften ist Hanno Balitsch nun Chefcoach der U18, trifft auf dem Weg immer wieder alte Bekannte aus der Zeit als Profi. Eine Hand voll bleiben übrig. Verbindung besteht noch zu Per Mertesacker, Alexander Bade und Lars Bender, seinem Zimmerkollegen aus der Zeit bei Bayer Leverkusen. Ihn trifft er nun im Kompetenzteam der Nationalmannschaft und auf den Fluren der DFB-Zentrale in Frankfurt. Hanno Balitsch kommt in seiner Vita auf 20 Einsätze in Deutschlands U21-Nationalteam und ein A-Länderspiel. Was ist der größte Unterschied zwischen seiner Zeit und heute? „Heute stehen die Jungs mehr im Fokus.“ Und was noch? „Wir waren wilder!“

Text und Fotos: Martin Batzel

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Teil 2 der Serie: Ex-Fußballprofi und U18-Nationaltrainer Hanno Balitsch im exklusiven Gespräch mit den RWI

Hanno Balitsch trifft schon früh einen Entschluss für die Ewigkeit – wenn nicht ein Laser Abhilfe schaffen soll. Auf der rechten Wade steht sein Vorname in chinesischen Schriftzeichen. Ein ehemaliger Mitschüler am Alten Kurfürstlichen Gymnasium in Bensheim inspiriert ihn.

Kurz nach dem 18. Geburtstag, noch vor der Allgemeinen Reifeprüfung setzt Hanno Balitsch den Plan um; nicht ohne sich vorher zu vergewissern, was denn für immer und ewig auf seiner Wade stünde, wenn nicht die kosmetische Medizin helfen würde. Ein Sprachinstitut prüft die Schriftzeichen. Sicher ist sicher bei Fremdsprachen, die nicht zum Fächerkanon eines Abiturienten am AKG gehören. Warum die Wade? Nicht der Nacken oder die knapp oberhalb des Gesäßes angesetzte Modeerscheinung “Arschgeweih“? Solch einen Körperschmuck, der unter die Haut gespritzt wird, muss ja nicht gleich jeder sehen. Schrift im Nacken käme auch nicht gut bei einem Job, bei dem seriöses Auftreten Teil des Geschäfts ist. Wade ist gut, Weitsicht auch. Die Stutzen verdecken ein Fußballer-Leben lang die Zeichen; außerdem: Die Welt wandelt sich, der Wertekanon auch. Keiner regt sich heute mehr über Tattoos auf. Vor 24 Jahren ist das anders. „Ich wollte mit 18 Jahren etwas Besonderes haben“, sagte Hanno Balitsch vor einigen Jahren in einem Interview am Bornheimer Hang des FSV Frankfurt, der vorletzten Station seiner Profizeit.

Die Jahre als Profi sollen nicht der Hauptteil des Gesprächs sein, das auf der neu erbauten Stehtribüne der Fußballer der TSV Rot-Weiß Auerbach im Weiherhausstadion stattfindet. Hanno Balitsch bittet darum. Ihm geht es bei dem Gespräch um die TSV, den Jugendfußball, das Konzept des DFB, die Basis und die Zukunft. Es gehe nicht um ihn.

„Über die Laufzeit meiner Tätigkeit bei der TSV haben wir nicht gesprochen.“ Aber Hanno Balitsch spricht mit den Eltern der Kinder der erfolgreichen D1-Jugend, will verhindern, dass die Mannschaft des Jahrgangs 2010, die unter Trainer Daniel Fritz Vize-Hessenmeister wird, zerfällt. Denn die Nachwuchsleistungszentren der Umgebung locken: SV Sandhausen, Darmstadt 98, Mainz 05, 1899 Hoffenheim. „Hier kam der Impuls für mich, bei der TSV in die Verantwortung zu gehen.“ Auch Hanno Balitschs Sohn kickt in der Mannschaft. „Auch ihm möchte ich die Chance geben, sich qualitativ vor Ort zu entwickeln und dafür nicht stundenlang in ein Nachwuchsleistungszentrum fahren zu müssen.“ Die Eltern der Kinder werden eingebunden, hören dem Trainerteam zu, welches sein Konzept vorstellt. Alle Kinder bleiben. Der Zusammenhalt ist eine der Stärken. In den Ferien treffen sich die Jungs, auch wenn kein Training angesetzt ist. Und wenn es sehr heiß ist, verlegt das Trainerteam die Einheit kurzfristig ins Lorscher Freibad. „Im Nachwuchsleistungszentrum kommt der Mitspieler vielleicht aus Stuttgart“, sagt Balitsch. Beim JFV Bensheim-Auerbach – der Zusammenarbeit von FC 07 Bensheim und TSV Rot-Weiß Auerbach – kommen sie aus Zwingenberg, Lorsch, Einhausen, Bensheim, Auerbach. Seit den Bambinis spielt die Mannschaft zusammen. Fußballplatz, Freibad, Freizeit – für die Schule bleibt da genug Raum. In einem Nachwuchsleistungszentrum käme das Lernen noch on top. Nach der vielleicht stundenlangen Rückreise.

Die Realität bei Vereinen kann auch grausam sein: „Fünf Minuten vor dem Training sagen drei Mann ab. Und vier Teams teilen sich ein Spielfeld.“ Bei der TSV und dem FC 07 ist das anders. Balitsch ist dafür dankbar. Aber der DFB kennt die Realität im Kinder- und Jugendfußball der Basis. Auch deswegen jetzt die Reaktion des Verbandes.

Am Freitag im Teil 3 der Serie: Hanno Balitsch über das DFB-Kompetenzteam, wie es früher als Jungprofi war und wie es heute ist.

Text und Fotos: Martin Batzel

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Ich bin hier einfach nur ein Teil der TSV Rot-Weiß Auerbach

Ehemaliger Fußballprofi Hanno Balitsch bekennt sich zum Verein und zur Region/ Trainer der C-Jugend/ Teil 1 der Serie: DFB-U-18-Nationaltrainer Hanno Balitsch im exklusiven Gespräch mit den RWI, dem Vereinsmagazin der TSV Rot-Weiss Auerbach

„Hier an der Bergstraße leben wir, hier ist meine Heimat, hier werden unsere Kinder groß.“ Hanno Balitsch, ehemaliger Fußball-Profi, bekennt sich zu Südhessen, zur TSV Rot-Weiß Auerbach, hat für sich, seine zwei Kinder und seine Frau eine Familienmitgliedschaft abgeschlossen. Letzte Saison steht er bei Spielen des JFV Bensheim-Auerbach am Spielfeldrand, feuert an, unterstützt die Fußballer ideell und pragmatisch. „Die letzten Jahre war ich als Vater dabei.“

Seit dieser Saison ist Hanno Balitsch Teil des Trainerteams der C-Jugend und weit entfernt davon, einen Promibonus zu beanspruchen. „Wo man lebt, dort engagiert man sich eben. “ So einfach kann Ehrenamt sein. Außerdem passe der Zeitpunkt, erklärt Hanno Balitsch im Gespräch mit dem Vereinsmagazin der TSV Rot-Weiß Auerbach, den Rot-Weiß Informationen. Dieses Gespräch ist exklusiv und nicht für andere Medien, er möchte die Aufmerksamkeit nicht. „Die hatte ich als Fußball-Profi lange genug. Ich bin einfach nur ein Teil des Vereins.“

Die Jahre als Fußballprofi haben Hanno Balitsch und seine Familie hinter sich. Auszüge daraus: Jugend beim FC Alsbach, drei Jahre Waldhof Mannheim, ein Jahr 1. FC Köln, insgesamt 16 Jahre mit 533 Einsätzen bei Bayer Leverkusen, Hannover 96, Nürnberg, FSV Frankfurt und zum Abschluss Waldhof. Es gibt dort zwar Gespräche über eine Fortsetzung der Karriere, doch Hanno Balitsch hat (s)einen Plan.

Er absolviert die Ausbildung zum zertifizierten Fußball-Lehrer, lernt ab 2017 als Co-Trainer der U-Nationalmannschaften 18, 19 und 20, arbeitet als Fußball-Fachmann am Mikrophon für das ZDF. Sein Fachwissen, seine Eloquenz kommen an. Seit diesem Jahr trägt er die Verantwortung für Deutschlands U18-Team, gehört zum neu installierten Kompetenzteam des Deutschen Fußball-Bundes rund um Direktor Hannes Wolf. Die Richtung ist vorgegeben, der Weg nicht am Ende. Wäre auch zu früh, Hanno Balitsch ist 42 Jahre alt, versteht die jungen Fußballer von heute; ist vielleicht auch ein Ergebnis des Blickes zurück auf seine Karriere und einen Knick.

„Ich hätte früher auch mal den Mund halten sollen.“ Hat er aber nicht, fühlt sich als Kapitän bei Hannover 96 verantwortlich, die krasse Kabinenansprache des Cheftrainers zu kommentieren: „Trainer, es reicht!“ Dann kracht es. Dieter Hecking schickt Hanno Balitsch zur Reserve, anschließend wechselt der Mittelfeldspieler zu Bayer Leverkusen; zwei Jahre, dann holt ihn Hecking nach Nürnberg. Sie sprechen sich aus und sind sich mit Blick auf die legendäre Halbzeit-Kommunikation in Hannover einig: Kritik berechtigt, Zeitpunkt falsch. Gut ist´s.

-> Am Mittwoch im Teil 2 der Serie: Hanno Balitsch über Deutschlands Fußballnachwuchs und Farbe, die unter die Haut geht.

Text und Fotos: Martin Batzel

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Kickboxen feiert 10-jähriges Bestehen: Eine Erfolgsgeschichte

Die Abteilung Kickboxen feiert am 4. November 2023 ihr zehnjähriges Jubiläum – am 4. November 2013 fand das erste Training der damals neu gegründeten Abteilung statt.

Seinerzeit unter der Leitung von Trainer Jens Peter, welcher die ersten Jahre der Abteilung entscheidend durch seine Art prägte. Seine Devise lautete, immer das Beste rauszuholen und offen für Neues zu sein. Diese Grundsätze verfolgen wir auch heute noch im Training, seien es neue Aufwärmübungen, Techniken aus dem Yoga oder anderen Kickboxdisziplinen.

Zudem wurde die Abteilung Kickboxen in den Weltverband “WAKO” aufgenommen. Im Laufe der Jahre konnten etliche Gürtelprüfungen erfolgreich abgelegt und auch Turniererfahrungen gesammelt werden. Ferner wurden verschiedene Seminare angeboten, sei es mit Kickboxweltmeistern wie Ferdinand Mack oder Peter Harbrecht, oder Selbstverteidigung mit dem Kubotan oder Alltagsgegenständen. Daneben konnten Kontakte mit der Abteilung Hapkido geknüpft und Kampfsporterfahrungen ausgetauscht werden.

Auch während der Corona-Pandemie konnte sich die Abteilung weiter halten, hier wurden online Trainingspläne veröffentlicht, sodass jeder für sich selbst trainieren konnte.

Heute hat unsere Abteilung knapp 60 Mitglieder zwischen 13 und 60 Jahren. Darüber hinaus haben wir 5 DOSB lizenzierte Trainer, die dienstags, mittwochs und freitags ihr Wissen vermitteln.

Artikel: Natalie Härtel, Pressewartin

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Sensible Daten in sicheren Händen

Datenschutz: Moralische Pflicht und rechtliche Notwendigkeit – ein Beitrag von Michael K. Kärchner, Vizepräsident und Datenschutzkoordinator TSV Rot-Weiß Auerbach

Allgemeine Bedeutung des Datenschutzes im Verein

Der Schutz personenbezogener Daten nimmt im digitalen Zeitalter  einen immer wichtigeren Stellenwert ein, und auch im Vereinswesen gewinnt Datenschutz zunehmend an Bedeutung. Die TSV Auerbach erkennt die Relevanz dieses Themas und hat mit der Firma „sicher hoch drei“ aus Lorsch kompetente Expertinnen engagiert, um sicherzustellen, dass die persönlichen Informationen ihrer Mitglieder und Beteiligten angemessen geschützt werden. „sicher hoch drei“ sind in diesem Fall Svenja Sauer, Vanessa Fehr und Julia Dubowy, sie stellen gemeinsam mit Michael Kärchner seit dem 1. Juni 2023 das Team Datenschutz für die TSV. Die Datenschutzbestimmungen sind nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern dienen auch dazu, das Vertrauen unserer Mitglieder zu wahren und ihre Privatsphäre zu respektieren. Das Bewusstsein für den Datenschutz schafft eine Grundlage für einen verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten und schützt vor möglichen Datenschutzverletzungen.

Warum ist uns das Thema wichtig?

In einem Verein können vielfältige personenbezogene Daten anfallen – von Kontaktdaten bis hin zu Gesundheitsinformationen im Rahmen von sportlichen Aktivitäten. Datenschutz gewährleistet, dass diese Informationen nicht unkontrolliert verbreitet oder missbraucht werden. Mitglieder können sich frei entfalten, wenn sie wissen, dass ihre sensiblen Daten in sicheren Händen sind. Die Achtung der Privatsphäre ist eine Grundlage für ein respektvolles Miteinander. Datenschutzverletzungen können erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen für Vereine haben.

Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist daher nicht nur eine moralische Pflicht, sondern auch eine rechtliche Notwendigkeit. Verstöße können zu Bußgeldern führen und das Ansehen des Vereins beschädigen. Die korrekte Handhabung personenbezogener Daten, dokumentierte Einwilligungen und transparente Prozesse schützen den Verein vor unerwünschten Sanktionen und gewährleisten eine rechtssichere Position. Bereits vor Beginn der Zusammenarbeit wurde ein Kick-OffTreffen mit allen Beteiligten und auch unserer IT durchgeführt, um sich nicht nur kennenzulernen, sondern auch die Anforderungen und bereits installierten und umgesetzten Vorgehensweisen zu besprechen.

Umgesetzte Datenschutzmaßnahmen

Das eigens eingerichtete Datenschutzteam hat eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass die personenbezogenen Informationen der Mitglieder und Beteiligten in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet werden. Die TSV steht hier auf einem sehr guten Fundament, welches bereits durch unseren früheren Datenschutzbeauftragen erstellt und gewährleistet wurde. Unter den jetzt bereits neu durchgeführten Maßnahmen befindet sich die Revision eines detaillierten Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten. Dieses ermöglicht eine systematische Dokumentation aller Datenverarbeitungstätigkeiten innerhalb des Vereins, was eine höhere Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherstellt.

Ein weiteres Beispiel ist der Datenschutzpassus für Instagram und Facebook. Dieser informiert Nutzer klar über die Datenverarbeitung auf den Social-Media-Plattformen des Vereins und trägt somit zu einem bewussteren Umgang mit personenbezogenen Daten bei. Besonders hervorzuheben ist ein Leitfaden für den Datenschutz in den Abteilungen, der den verschiedenen Abteilungen des Vereins als nützliche Information und Hilfestellung dient. Dieser Leitfaden unterstützt bei der Implementierung von datenschutzkonformen Praktiken. Gleichzeitig stellt der Verein sicher, dass die Einwilligung zur Nutzung von Fotos für verschiedene Zwecke eingeholt wird, um die Privatsphäre seiner Mitglieder zu wahren. Um die Vertraulichkeit und Integrität der Daten zu gewährleisten, wurden sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen dokumentiert. Dies trägt dazu bei, dass sämtliche Sicherheitsvorkehrungen festgehalten sind. Eine umfassende Dokumentation der Datenschutzprozesse gibt Einblick in die internen Abläufe des Vereins, die
sicherstellen sollen, dass Datenschutzbestimmungen konsequent eingehalten werden.

Neben den getroffenen  Maßnahmen hat das Datenschutzteam auch eine Reihe von Prüfungen und Kontrollen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem eine Checkliste bei Ausscheiden von Funktionsträgern, sowie eine Checkliste für Risikobeurteilungen. Diese Instrumente helfen sicherzustellen, dass Datenschutzaspekte bei wichtigen Veränderungen oder Entscheidungen berücksichtigt werden. Zusätzlich zu den bereits umgesetzten Maßnahmen hat das Datenschutzteam bereits jährliche Abteilungschecklisten etabliert, um sicherzustellen, dass Datenschutzrichtlinien kontinuierlich aktualisiert werden. Die vom Verein abgeschlossene Cyberversicherung wurde ebenfalls überprüft, um den Verein vor möglichen  Datenschutzverletzungen und Cyberangriffen abzusichern.

Die extra eingerichtete E-Mail-Adresse, datenschutz@tsv-auerbach.org wurde wieder reaktiviert und gewährleistet eine Möglichkeit für alle Mitglieder und Funktionsträger, sich direkt mit dem Datenschutzteam bei Fragen in Verbindung zu setzen.

Die nächsten Schritte

Die TSV befindet sich außerdem in den finalen Schritten zur Umsetzung weiterer Maßnahmen, darunter ein Vertrag zur gemeinsamen Verantwortlichkeit und ein umfassendes Datenschutz- und IT-Sicherheitshandbuch. Dieses Handbuch fasst alle Datenschutz- und IT-Sicherheitsrichtlinien der TSV zusammen und wird dazu beitragen, die internen Prozesse noch sicherer zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk legt die TSV Auerbach auf die Schulung seiner Mitglieder und Mitarbeiter im Bereich Datenschutz. Für den 10. und 17. Oktober 2023 sind Schulungen geplant, bei denen ein intensiver Austausch zu diesem wichtigen Thema stattfinden wird. Gleichzeitig wird die Einführung einer sicheren Schulungsplattform vorbereitet, um den Wissenstransfer noch effektiver zu gestalten. Die TSV Auerbach unterstreicht damit ihr Engagement für den Datenschutz und die Privatsphäre ihrer Mitglieder und Beteiligten und setzt Maßstäbe für verantwortungsbewusste Datenverarbeitung im Vereinswesen.

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RWI 164 – September/ Oktober 2023

Liebe Vereinsmitglieder,

hier kommt die aktuelle Ausgabe der Rot-Weiß Informationen Nr. 164.

 

Wer online einen Blick in unsere Vereinszeitung werfen will, kann das hier.

Mit einem Klick auf das Foto der RWI-Titelseite könnt Ihr durch die neue Ausgabe blättern.

Aus dem Inhalt:

  • „Ich bin hier einfach nur ein Teil des Vereins“
  • Mit sieben Teams bei der Landesmeisterschaft
  • Erfolgreiche Kickboxer

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TSV Auerbach begrüßt 3.750-stes Mitglied

Am 30.08.2023 war es überraschend soweit. Die Geschäftsstelle konnte das ursprünglich zum Ende des Jahres erwartete 3.750-ste Mitglied vermelden. Wer dies genau ist, ließ sich einmal mehr nur durch Losen ermitteln. Zum dem Datum 30.08. lagen nämlich zwei Eintrittserklärungen vor. Die per Münzwurf als zutreffend ermittelte Eintrittserklärung machte jedoch einen weiteren Münzwurf notwendig, denn es handelte sich hier mit zwei Erwachsenen um eine Familienmitgliedschaft, nachdem die Kinder schon länger in den Abteilungen Tischtennis und Turnen aktiv sind.

Am 18. September hatten daher Vizepräsident Horst Knop und der Vorsitzende des Abteilungsrates Joachim Vogt die sehr angenehme Aufgabe, Frau Lisa Klein als das 3.750-ste Mitglied  begrüßen zu können. Als Willkommensgabe überreichten beide nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Beitrag- Freistellungsbescheid für den Rest des Jahres. Für den Rest der Familie gab es dem jeweiligen Alter angemessene Präsente aus dem TSV-Shop. Frau Klein, die in Begleitung ihrer beiden jüngeren Kinder zur Begrüßung gekommen war, der Älteste war durch sein Tischtennistraining verhindert, nannte als ausschlaggebenden Grund für ihren Antrag auf Familienmitgliedschaft nicht den für eine fünfköpfige Familie günstigen Beitrag, sondern die ungewöhnliche Breite und Vielfalt des Vereinsangebotes, das viele Möglichkeiten eröffne, Sport zu treiben und das man künftig gerne gemeinsam nutzen wolle.

Bereits zum 20.09. konnte die Geschäftsstelle eine weitere Steigerung der Mitgliederzahl auf 3.768 vermelden. Dies ist eine bisher in der TSV unerreichte Marke, die sich keiner, der wie Horst Knop bei der Gründung der TSV 1965 mit 558 Mitgliedern dabei war, damals in kühnsten Träumen vorstellen konnte.

Foto: Michael Kärchner

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Wenn man sich wehrt, dann mit allen Mitteln

Sechs Einheiten, 100 Schülerinnen und Schüler, vier Schwarzgurte, ein großer Erfolg: Die Hapido-Abteilung der TSV Rot-Weiß Auerbach gestaltete die Projektwoche des Goethegymnasiums mit. Als Trainer waren dabei Großmeister Dr. Michael Schütz, Fabian Velten, Ewa Sturm und Christopher Schröck. Sie wurden durch die Jugendlichen Lena, Sebastian und Florent unterstützt.

Aus der Schülerschaft des Goethegymnasiums hatten sich vorwieged Oberstufenschüler angemeldet. “Es war schön zu sehen, dass auch Oberstufenschüler und unsere jüngeren Hapkidoin sehr gut harmonierten und voneinander lernten”, sagte Abteilungsleiter Christopher Schröck zu der Aktion. Die perfekte Organisation lief über die Schülervertretung des Goethegymnasiums.

Die Hapkidoin versuchten bei dem Selbstverteidigungskurs die Schüler dafür zu sensibilisieren was schon nicht gut gelaufen ist, wenn es zum körperlichen Konflikt kommt. Was ist bis zu dem Zeitpunkt, an dem man sich wehren muss, schon alles schief gelaufen? Wie kann man sich vorbereiten oder schützen? Das Aufwärmen diente dem Abbau der Kontaktscheu und dazu ein Gefühl für Abstände zu bekommen. Angriff mit Packen von vorne und Zugriff von hinten, mit einer Hand oder beiden Händen sowie Angriff mit Würgen am Hals, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht – so wurden mögliche Szenarien realistisch geübt. Ziel dieses Teils war es zu zeigen, was mit der richtigen Technik alles möglich ist. Man braucht weniger Kraft als man zunächst denkt, wenn man weiß, was man tut. “Außerdem haben wir Wert auf Systematik gelegt und alle Techniken aus maximal zwei Befreiungstechniken abgeleitet”, erläuterte Meister Schröck.

Letztes Thema war der Schrei und dann auch Schlagen und Treten. Welchen Zweck erfült der Schrei in der Selbstverteidigung und auch in der Kampfkunst – Stichworte: Abschreckung, Kraft fließen lassen. Zusätzliche Message hier: Wenn man sich wehrt, dann mit allen Mitteln und mit aller Entschlossenheit.

Das Feedback war durchweg positiv, teilweise haben sogar die Lehrer mitgemacht und hatten ebenso viel Spaß wie die Schüler. Die Nachfrage war größer als das Angebot, eine Vertiefung ist nicht ausgeschlossen, eine Wiederholung auf jeden Fall geplant.

 

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