Kategorie: Verein

Sportverein mit sozialer Verantwortung – Erste Seniorenmesse bei der TSV

Das Wagnis der drei Auerbacher Vereine AWO, Kur- und Verkehrsverein und TSV, gemeinsam und mit herausragendem Engagement der Verantwortlichen die 1. Seniorenmesse Auerbach zu entwickeln und durchzuführen, kann im Großen und Ganzen als gelungen bezeichnet werden.

TOP waren die 25 Messestände in der Günther-Kuch-Sporthalle und davor, die 12 Fachreferate, leider nicht alle mit der erwarteten Resonanz, in Halle A und Blauem Zimmer und das reichhaltige Kuchenbuffet in der Cafeteria. Luft nach oben bestand sicher bei der Sicherstellung von ausreichend Parkraum für Besucher oder dem Besucherinteresse am Nachmittag. Ein absoluter Flop war allein das unerklärliche Verschwinden von 2 großen Kartons mit 530 bedruckten Messetaschen in der Woche vor der Messe aus dem Geräteraum neben dem Blauen Zimmer. Diebstahl oder dummer Streich? Dennoch, diese Veranstaltung „schreit nach Wiederholung“, so die Meinung einzelner Besucher und Aussteller.

Erste Seniorenmesse „schreit nach Wiederholung“ / Vorher Evaluation / Interview mit Initiator und Vize-Präsident Horst Knop

RWI: Herr Knop, als Initiator der Seniorenmesse: Wie lautet ihre Bilanz der Seniorenmesse?

Horst Knop: Leider ein wenig zwiespältig. Zum einen schmerzt mich sehr, dass die im Vorfeld angeschafften 530 Messetaschen nicht zum Einsatz kommen konnten, weil sie spurlos aus einem normalerweise verschlossenen Raum auf unserem Vereinsgelände verschwunden waren. Unangenehm war auch das unentschuldigte Fehlen von zwei Ausstellern am Veranstaltungstag.

Begeistert war ich jedoch von dem bewundernswerten Engagement der Aussteller bei der Gestaltung ihrer Messestände, 25 an der Zahl, die ein buntes und einladendes Bild abgaben. Anerkennung findet auch die Resonanz auf die meisten Referate. Und stolz macht mich das sehr homogene und vertrauensvolle Miteinander in unserem kleinen und effizienten Organisationsteam aus den drei beteiligten Vereinen AWO Auerbach, Kur- und Verkehrsverein Auerbach und TSV Rot-Weiß Auerbach. Das ist aber durch die personellen Schnittstellen leicht erklärt.

RWI: Waren Sie mit den Besucherzahlen zufrieden?

Horst Knop: Der Vormittag erfüllte absolut meine Erwartungen, der Nachmittag hingegen nicht. Offensichtlich war dieser Sonntag nach Pfingsten nicht die glücklichste Wahl, obwohl der Termin schon im Herbst 2023 fixiert worden war. Dass aber fast 400 Lose verkauft werden konnten, ist schon eine Aussage.

RWI: Was nehmen Sie an positiven Erfahrungen aus der Veranstaltung mit?

Horst Knop: Die uneingeschränkte Zustimmung der Besucher zu Idee und Format der Seniorenmesse “schreit nach Wiederholung”, so die Meinung nicht nur von Turnabteilungsleiterin Heidrun Borst. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Oder doch. Ich war sehr überrascht, wie viele Besucher und Aussteller sich bei mir für die Durchführung der Messe bedankt haben.

RWI: Und wo klemmte es noch ein wenig?

Horst Knop: Das wollen wir jetzt über eine Evaluation, in die Aussteller, Referenten und Verantwortliche eingebunden sind, in Kürze herausfinden.

RWI: Der wirtschaftliche Aspekt dürfte für die TSV nicht die Triebfeder sein, die Messe auszurichten. Sehen Sie die TSV als Sportverein an dieser Stelle in der sozialen Verantwortung?

Horst Knop: Die wirtschaftliche Seite war durch eine großzügige Spende der BASF, die paritätische Einlage der drei Vereine und die Erlöse aus Tombola und Cafeteria auf der sicheren Seite.

Zur Frage der sozialen Verantwortung: Im Vorfeld hatte ich leider vereinsintern wenig Rückenwind für diese Veranstaltung gespürt. Offensichtlich ist vielen der § 2 unserer TSV-Satzung nicht bekannt. Im Absatz drei heißt es: “Zweck der Körperschaft (ist der Begriff für Verein im BGB) ist die Förderung des Sports, der Jugend- und Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens, Kunst und Kultur und die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen.” Das war meine Motivation und daher meine ich: “Sport allein kann für die TSV nicht alles sein!” Daran, also an unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung und Verpflichtung, sollten wir arbeiten.

RWI: Ist eine Wiederholung für 2025 geplant?

Horst Knop: Da warten wir erst einmal das Ergebnis der Evaluation ab.

Eindrücke

Alle Bilder von Michael Kärchner

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Mutig für Menschlichkeit und Menschenrechte – Horst Knop wählt deutliche Worte beim Neujahrsempfang der TSV Rot-Weiß Auerbach

Das nächste Projekt vor Augen: „Nach mehr als 30 Jahren steht eine Totalsanierung des Daches im Gebäude A an“, kündigte Horst Knop, Vizepräsident der TSV Auerbach, beim Neujahrsempfang des Vereins am Sonntag an. Aber mit der Sanierung des Daches hören die Pläne nicht auf.

„Aktuell gewinnt sogar der Gedanke im Präsidium Raum, durch eine Aufstockung unser Raumangebot sinnvoll zu erweitern.“ Die Vereinsführung denkt weiter: „Da gibt es auch keine Grundstücksprobleme oder Einwände aus der direkten Nachbarschaft und selbst die neue Heizung würde, weil vorausschauend geplant, von der Auslegung her dazu bereits passen.“

Die beiden politischen Gastrednerinnen des Neujahrsempfangs – Hessens Sportministerin Diana Stolz und Bensheims Bürgermeisterin Christine Klein – lobten die Vielfalt des Sportangebots der TSV Rot-Weiß Auerbach, das soziale Engagement und den Stellenwert des Vereins im Kreis Bergstraße. Joachim Voigt, Vorsitzender des Abteilungsrates, führte durch das Programm.  Die Abteilungen Hapkido und Turnen mit Vorführungen, die Abteilung Tanzen mit einem Linedance zum Mitmachen und die Abteilung Musik mit flotten Klängen gestalteten den Vormittag mit. Geehrt wurden erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler in den Kategorien „Kinder bis 12 Jahre“, „Jugend 12 bis 18 Jahre“ sowie „Erwachsene“ und „Funktionäre, Übungsleiter, Trainer und Schiedsrichter“.

Einlauf der zu ehrenden Kinder und Jugendlichen unter großem Applaus

Den sportlichen Erfolg macht eine sehr gute Vereinsarbeit in den Führungsgremien möglich. Und eine Planung mit großer Perspektive. Horst Knop ergänzte vor den zahlreichen Gästen: „Den Bedarf der TSV Rot-Weiß Auerbach nach mehr Raum haben wir im Herbst in einem Workshop ermittelt, der neben der Infrastruktur mit den Schwerpunkten Personal, Sportangebote, Finanzen in einem Dreistufenplan Ziele bis Ende 2024, Ende 2026 und bis zum 150jährigen Vereinsjubiläum 2031 erstellt hat.“

Horst Knop ging auf die Erfolge der TSV Rot-Weiß Auerbach ein, wählte in seiner Ansprache aber auch kritische Worte. „Mich treibt die Sorge um, dass unsere vielen Mitglieder mit Migrationshintergrund, anderer Nationalität oder ohne deutschen Pass – wie zum Beispiel vier Spielerinnen unserer erfolgreichen Flames – in Deutschland über kurz oder lang statt einer sportlichen Zukunft möglicherweise eine heute als Remigration verharmloste Zwangsdeportation erwartet.“ Der Vizepräsident fragte mit Blick auf Erfolge rechter und nationalistisch geprägter Politik in Deutschland weiter: „Oder welche Repressalien haben jene zu fürchten, die diese Sportlerinnen und Sportler wöchentlich betreuen? Was steht dann einem Präsidium ins Haus, das seine Räume täglich für Deutschkurse für Geflüchtete bereitstellt? Wird am Ende womöglich Integration im Sport strafbar?“ Horst Knop forderte unter großem und langanhaltenden Applaus der anwesenden Gäste dazu auf: „Beweisen wir gerade jetzt und künftig Solidarität und Verantwortung auch gegenüber den vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund in unserer TSV und treten entschlossen und mutig für Menschlichkeit und Menschenrechte in einer freiheitlich geprägten Demokratie ein!“

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Einladung zum Neujahrsempfang 2024

Einladung zum Neujahrsempfang 2024 des TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V.

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V.,

wir laden Sie herzlich zum Neujahrsempfang 2024 ein! Gemeinsam möchten wir das neue Jahr begrüßen und auf die Erfolge und Highlights des vergangenen Jahres zurückblicken. Hier sind die Details:

Termin: Sonntag, 28. Januar 2024 Uhrzeit: 10:00 Uhr – 12:15 Uhr

Veranstaltungsort: TSV-Günther-Kuch-Halle, GGEW-Sportzentrum

Unser Motto lautet: “Wir sind ein Verein – für alle”

Programm-Highlights:

  • Aufbauphase für Bewirtung & Vorführungen
  • Stehempfang mit Secco und Brezeln ab 10.00
  • Musikalische Begrüßung durch Abteilung Musik ab 10.00
  • Einmarsch der Sportler des Ehrungsblocks „Kinder“
  • Anmoderation
  • Begrüßung – Vizepräsident Horst Knop
  • Durchführung des 1. Ehrungsblocks „Kinder bis 12 Jahre“
  • Sportdarbietung a) Hapkido Kinder
  • Grußwort 1
  • Musikalisches Zwischenspiel durch Abteilung Musik
  • Grußwort 2
  • Durchführung des 2. Ehrungsblocks „Jugend 12 – 18 Jahre“
  • Sportdarbietung b) Turnen
  • Durchführung des 3. Ehrungsblocks „Erwachsene
  • Sportdarbietung c) Linedance
  • Ehrungen Funktionäre/ÜL/Trainer/Schiedsrichter
  • Schlusswort, Verabschiedung, Musikalischer Ausklang
  • Veranstaltungsende ca. 12:15

Bitte beachten Sie, dass Änderungen im Programm vorbehalten sind.

Moderation: Joachim Vogt, Vorsitzender des Abteilungsrats Organisation: Horst Knop, Vizepräsident, Tel. 0179-51 20 94 1 Joachim Vogt, Tel: 0176-72 34 31 54

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen gemeinsamen Start ins neue Jahr. Lassen Sie uns zusammen feiern und auf viele weitere erfolgreiche Jahre im TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e.V. anstoßen!

Bild: Archivbild aus 2023

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Sensible Daten in sicheren Händen

Datenschutz: Moralische Pflicht und rechtliche Notwendigkeit – ein Beitrag von Michael K. Kärchner, Vizepräsident und Datenschutzkoordinator TSV Rot-Weiß Auerbach

Allgemeine Bedeutung des Datenschutzes im Verein

Der Schutz personenbezogener Daten nimmt im digitalen Zeitalter  einen immer wichtigeren Stellenwert ein, und auch im Vereinswesen gewinnt Datenschutz zunehmend an Bedeutung. Die TSV Auerbach erkennt die Relevanz dieses Themas und hat mit der Firma „sicher hoch drei“ aus Lorsch kompetente Expertinnen engagiert, um sicherzustellen, dass die persönlichen Informationen ihrer Mitglieder und Beteiligten angemessen geschützt werden. „sicher hoch drei“ sind in diesem Fall Svenja Sauer, Vanessa Fehr und Julia Dubowy, sie stellen gemeinsam mit Michael Kärchner seit dem 1. Juni 2023 das Team Datenschutz für die TSV. Die Datenschutzbestimmungen sind nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern dienen auch dazu, das Vertrauen unserer Mitglieder zu wahren und ihre Privatsphäre zu respektieren. Das Bewusstsein für den Datenschutz schafft eine Grundlage für einen verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten und schützt vor möglichen Datenschutzverletzungen.

Warum ist uns das Thema wichtig?

In einem Verein können vielfältige personenbezogene Daten anfallen – von Kontaktdaten bis hin zu Gesundheitsinformationen im Rahmen von sportlichen Aktivitäten. Datenschutz gewährleistet, dass diese Informationen nicht unkontrolliert verbreitet oder missbraucht werden. Mitglieder können sich frei entfalten, wenn sie wissen, dass ihre sensiblen Daten in sicheren Händen sind. Die Achtung der Privatsphäre ist eine Grundlage für ein respektvolles Miteinander. Datenschutzverletzungen können erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen für Vereine haben.

Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist daher nicht nur eine moralische Pflicht, sondern auch eine rechtliche Notwendigkeit. Verstöße können zu Bußgeldern führen und das Ansehen des Vereins beschädigen. Die korrekte Handhabung personenbezogener Daten, dokumentierte Einwilligungen und transparente Prozesse schützen den Verein vor unerwünschten Sanktionen und gewährleisten eine rechtssichere Position. Bereits vor Beginn der Zusammenarbeit wurde ein Kick-OffTreffen mit allen Beteiligten und auch unserer IT durchgeführt, um sich nicht nur kennenzulernen, sondern auch die Anforderungen und bereits installierten und umgesetzten Vorgehensweisen zu besprechen.

Umgesetzte Datenschutzmaßnahmen

Das eigens eingerichtete Datenschutzteam hat eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass die personenbezogenen Informationen der Mitglieder und Beteiligten in Übereinstimmung mit den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet werden. Die TSV steht hier auf einem sehr guten Fundament, welches bereits durch unseren früheren Datenschutzbeauftragen erstellt und gewährleistet wurde. Unter den jetzt bereits neu durchgeführten Maßnahmen befindet sich die Revision eines detaillierten Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten. Dieses ermöglicht eine systematische Dokumentation aller Datenverarbeitungstätigkeiten innerhalb des Vereins, was eine höhere Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherstellt.

Ein weiteres Beispiel ist der Datenschutzpassus für Instagram und Facebook. Dieser informiert Nutzer klar über die Datenverarbeitung auf den Social-Media-Plattformen des Vereins und trägt somit zu einem bewussteren Umgang mit personenbezogenen Daten bei. Besonders hervorzuheben ist ein Leitfaden für den Datenschutz in den Abteilungen, der den verschiedenen Abteilungen des Vereins als nützliche Information und Hilfestellung dient. Dieser Leitfaden unterstützt bei der Implementierung von datenschutzkonformen Praktiken. Gleichzeitig stellt der Verein sicher, dass die Einwilligung zur Nutzung von Fotos für verschiedene Zwecke eingeholt wird, um die Privatsphäre seiner Mitglieder zu wahren. Um die Vertraulichkeit und Integrität der Daten zu gewährleisten, wurden sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen dokumentiert. Dies trägt dazu bei, dass sämtliche Sicherheitsvorkehrungen festgehalten sind. Eine umfassende Dokumentation der Datenschutzprozesse gibt Einblick in die internen Abläufe des Vereins, die
sicherstellen sollen, dass Datenschutzbestimmungen konsequent eingehalten werden.

Neben den getroffenen  Maßnahmen hat das Datenschutzteam auch eine Reihe von Prüfungen und Kontrollen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem eine Checkliste bei Ausscheiden von Funktionsträgern, sowie eine Checkliste für Risikobeurteilungen. Diese Instrumente helfen sicherzustellen, dass Datenschutzaspekte bei wichtigen Veränderungen oder Entscheidungen berücksichtigt werden. Zusätzlich zu den bereits umgesetzten Maßnahmen hat das Datenschutzteam bereits jährliche Abteilungschecklisten etabliert, um sicherzustellen, dass Datenschutzrichtlinien kontinuierlich aktualisiert werden. Die vom Verein abgeschlossene Cyberversicherung wurde ebenfalls überprüft, um den Verein vor möglichen  Datenschutzverletzungen und Cyberangriffen abzusichern.

Die extra eingerichtete E-Mail-Adresse, datenschutz@tsv-auerbach.org wurde wieder reaktiviert und gewährleistet eine Möglichkeit für alle Mitglieder und Funktionsträger, sich direkt mit dem Datenschutzteam bei Fragen in Verbindung zu setzen.

Die nächsten Schritte

Die TSV befindet sich außerdem in den finalen Schritten zur Umsetzung weiterer Maßnahmen, darunter ein Vertrag zur gemeinsamen Verantwortlichkeit und ein umfassendes Datenschutz- und IT-Sicherheitshandbuch. Dieses Handbuch fasst alle Datenschutz- und IT-Sicherheitsrichtlinien der TSV zusammen und wird dazu beitragen, die internen Prozesse noch sicherer zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk legt die TSV Auerbach auf die Schulung seiner Mitglieder und Mitarbeiter im Bereich Datenschutz. Für den 10. und 17. Oktober 2023 sind Schulungen geplant, bei denen ein intensiver Austausch zu diesem wichtigen Thema stattfinden wird. Gleichzeitig wird die Einführung einer sicheren Schulungsplattform vorbereitet, um den Wissenstransfer noch effektiver zu gestalten. Die TSV Auerbach unterstreicht damit ihr Engagement für den Datenschutz und die Privatsphäre ihrer Mitglieder und Beteiligten und setzt Maßstäbe für verantwortungsbewusste Datenverarbeitung im Vereinswesen.

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TSV Auerbach begrüßt 3.750-stes Mitglied

Am 30.08.2023 war es überraschend soweit. Die Geschäftsstelle konnte das ursprünglich zum Ende des Jahres erwartete 3.750-ste Mitglied vermelden. Wer dies genau ist, ließ sich einmal mehr nur durch Losen ermitteln. Zum dem Datum 30.08. lagen nämlich zwei Eintrittserklärungen vor. Die per Münzwurf als zutreffend ermittelte Eintrittserklärung machte jedoch einen weiteren Münzwurf notwendig, denn es handelte sich hier mit zwei Erwachsenen um eine Familienmitgliedschaft, nachdem die Kinder schon länger in den Abteilungen Tischtennis und Turnen aktiv sind.

Am 18. September hatten daher Vizepräsident Horst Knop und der Vorsitzende des Abteilungsrates Joachim Vogt die sehr angenehme Aufgabe, Frau Lisa Klein als das 3.750-ste Mitglied  begrüßen zu können. Als Willkommensgabe überreichten beide nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Beitrag- Freistellungsbescheid für den Rest des Jahres. Für den Rest der Familie gab es dem jeweiligen Alter angemessene Präsente aus dem TSV-Shop. Frau Klein, die in Begleitung ihrer beiden jüngeren Kinder zur Begrüßung gekommen war, der Älteste war durch sein Tischtennistraining verhindert, nannte als ausschlaggebenden Grund für ihren Antrag auf Familienmitgliedschaft nicht den für eine fünfköpfige Familie günstigen Beitrag, sondern die ungewöhnliche Breite und Vielfalt des Vereinsangebotes, das viele Möglichkeiten eröffne, Sport zu treiben und das man künftig gerne gemeinsam nutzen wolle.

Bereits zum 20.09. konnte die Geschäftsstelle eine weitere Steigerung der Mitgliederzahl auf 3.768 vermelden. Dies ist eine bisher in der TSV unerreichte Marke, die sich keiner, der wie Horst Knop bei der Gründung der TSV 1965 mit 558 Mitgliedern dabei war, damals in kühnsten Träumen vorstellen konnte.

Foto: Michael Kärchner

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“Ein Mann mit Mut” – TSV würdigt Günther Kuch

Die Idee hätte Günther Kuch gefallen – die Rundbank als Platz, um nachdenken zu können, Kraft zu schöpfen, einen kleinen Energieschub zu holen für neue Ideen und Taten; der Ort wäre sicherlich auch seine Wahl gewesen: mittendrin im GGEW-Sportcampus der TSV Rot-Weiß Auerbach, rund um den stabilen Ahornbaum.

Mit der Einweihung der Günther-Kuch-Rundbank würdigte die TSV ein weiteres Mal ihren verstorbenen Präsidenten und dessen enorme Verdienste um den größten Sportverein im Kreis Bergstraße. „Günther Kuch war ein Glücksfall für den Verein und menschlich ein Vorbild“, sagte TSV-Vizepräsident Bernd Linke bei der Einweihung. Günther Kuch habe Spuren hinterlassen – sichtbar auf dem Gelände der TSV, spürbar in den Köpfen der Menschen. Vor knapp einem Jahr verstarb Günther Kuch im Alter von 75 Jahren. Seine Arbeit für die TSV begann 1976 in der Abteilung Turnen, von 1984 bis 1986 war er Leiter der Finanzkommission, 1987 wurde Günther Kuch Vizepräsident und war für den gesamten Sportbetrieb zuständig. Seit April 1997 bis zu seinem Tode am 30. Juni 2022 lenkte Günther Kuch als Präsident die TSV Rot-Weiß Auerbach.

„Günther war ein Man mit Mut, Durchsetzungskraft, Kooperationsbereitschaft“, sagte Dr. Joachim Vogt, Vorsitzender des Abteilungsrats. Der stets wachsende Sportcampus am Weiherhausgelände ist Teil des Lebenswerks Günther Kuchs. Der ehemalige TSV-Präsident stand aber nicht nur für die Realisierung von Bauprojekten, sondern engagierte sich auch bei kulturellen und humanitären Projekten. 2005 initiierte er das Projekt „Mittendrin – Integration durch Sport“, das dank eines klugen Betreuungssystems in drei Jahren und bereits ein Jahrzehnt vor der sogenannten „Flüchtlingswelle“ mehr als 300 Migranten 30 beteiligten Vereinen im Sportkreis zuführte. Dafür kürte ihn 2007 die Metropolregion Rhein-Neckar vor über 10.000 Besuchern in der SAP-Arena zum Gewinner des Awards „You are the Champion“. In Hessen gewann die TSV mit seinem Projekt im gleichen Jahr den Heinz-Lindner-Preis, den Oddset-Zukunftspreis und den Hessischen Integrationspreis2015 wurde die von ihm initiierte Aktion „Wir sind ein Verein – für alle!“ mit dem Bergsträßer Bürgerpreis ausgezeichnet.

Günther Kuch hat Sporthallen und Brücken gebaut, Menschen zusammengeführt“, sagte Abteilungsratsvorsitzender Vogt.

Die würdige musikalische Gestaltung der Feier übernahm ein vierköpfiges Saxophonensemble aus Mitgliedern des TSV-Orchesters unter der Leitung von Cornelia Ochs. Text: Martin Batzel; Bilder: Michael Kärchner.

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Starke Aktion zeigt den Zusammenhalt: TSV Rot-Weiß Auerbach reinigt Vereinsgelände und Immobilien

Die Zahlen beeindrucken ebenso wie der Zusammenhalt im mitgliederstärksten Sportverein im Kreis Bergstraße. Mehr als 140 Mitglieder der TSV Rot-Weiß Auerbach waren am Samstag im Einsatz. Nahezu alle Abteilungen beteiligten sich am „Putztag“, den Vize-Präsident Horst Knop vor Jahren initiierte.

Seitdem heißt es einmal im Jahr: Gemeinsam Saubermachen in den drei Hallen und Räumen in den vier TSV-Immobilien auf dem Gelände des GGEW-Sportzentrums an der Saarstraße. Horst Knop war von der Aktivität und Bereitschaft der Mitglieder beeindruckt: „Dies war ein Höhepunkt.“ Dr. Joachim Vogt, Vorsitzender des Abteilungsrates (ehemals Vorstand), brachte es auf den Punkt: „Wir sind ein starker Verein. Das haben wir mit dieser Aktion wieder bewiesen.“

Arbeit gab es genug: Reinigung von Böden und Decken der Hallen samt Geräteräumen, Fensterputzen im Jugendzentrum, Säuberung und Überprüfung aller beweglichen Sportgeräte, Heckenschnitt der Außenanlagen, Unkraut rupfen, Säuberung des Kinderspielplatzes oder die Grundreinigung der Geschäftsstelle. Auch eine Halle, welche Sportler der TSV nutzen und die nicht Eigentum des Vereins ist, wurde gesäubert.

Um das Gelände des GGEW-Sportzentrums ökologisch weiter aufzuwerten, entschloss sich die TSV in Kooperation mit dem NABU Kreis Bergstraße zum Bau einer Benjeshecke. Gefördert wird das Projekt durch die BASF und die Aktion „Gemeinsam Neues schaffen“. Benjeshecken bieten Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung. Es ist nach Insektenhotel und Vogelnistkästen das dritte ökologische Projekt auf dem TSV-Gelände, das am Samstag fertiggestellt wurde. Mit einem gemeinsamen Mittagessen bedankte sich der Verein bei seinen Helfern.

 

 

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Vereinseigene Sporthallen schaffen Unabhängigkeit

TSV Rot-Weiß: Tätigkeitsberichte von Horst Knop (Vizepräsident) und Joachim Vogt (Vorstandsvorsitzender)

Es war eine der Sternstunden im Vereinsleben der TSV Rot-Weiß Auerbach – auch wenn der Anlass ein sehr trauriger war. Horst Knop, Vizepräsident der TSV Auerbach, erinnerte in bewegenden Worten an die Leistung des im vergangenen Jahr verstorbenen TSV-Präsidenten Günther Kuch. In seinem Tätigkeitsbericht zum vergangenen Geschäftsjahr dankte Knop den Teilnehmern der Abschieds- und Gedenkfeier für die Gestaltung eines würdigen Rahmens. „Dafür darf ich nochmals unseren und meinen ganz persönlichen Dank allen denen aussprechen, die mit Wort, Sport und Spiel zu diesen bewegenden Momenten beigetragen haben.“

Die Vereinsführung ist sich einig, dass „25 Jahre Präsidentschaft mit einer solchen Leistung auf Dauer im Bewusstsein der Mitglieder und auch der gesamten Öffentlichkeit zu bewahren sein muss“. Daher wurde die von Günther Kuch initiierte Trainingshalle B in „Günther-Kuch-Sporthalle“ umbenannt, um das Wirken des langjährigen Präsidenten zu würdigen. Horst Knop kündigte an: „Eine weitere Maßnahme wird eine Rundbank um den stattlichen Baum zwischen Garten der Gaststätte und Parkplatz sein, welche im Mai aus Anlass des Geburtstages von Günther Kuch aufgestellt wird.“ Zudem ist angedacht, dass bei Sportveranstaltungen des größten Sportvereins im Kreis Bergstraße es künftig um Pokale geht, die den Namen des ehemaligen Präsidenten tragen.

„Aus der Not machen wir bereits seit über einem Jahr eine Tugend“, sagte Knop. Das Präsidium operiert mit einer Dreierspitze aus Joachim Vogt, Bernd Linke und eben Horst Knop. „Dazu gesellt sich für die Bereiche Finanzen, Steuern und Personal eine weitere Dreiergruppe mit Kamil Ülker, Rolf Schulz und Erich Hantzsch. Regelmäßig donnerstags treffen wir uns unter Einbeziehung weiterer Präsidiumsmitglieder wie Rainer Hintze, Michael Kärchner oder Karlheinz Weigold, um den Geschäftsbetrieb des Vereins am Laufen zu halten. Keine dieser Sitzungen kommt auch ohne Absprachen mit Hausmeister Fritz Becker aus, da unsere Anlagen einer ständigen Pflege bedürfen. Dass sich unsere Anlagen daher auf einem Top-Niveau befinden, ist unverkennbar.“

Von perspektivischer Bedeutung war die eintägige Klausursitzung des Präsidiums Ende August 2022 auf der Starkenburg mit vier Themenblöcken: 1. Nachfolge Präsident, 2. Mittel- und langfristige Strukturveränderungen, 3. Finanzen und 4. Verschiedenes.

Im Block 1 ging es a)  um Funktionen und Aufgabenschwerpunkte des neuen Präsidenten/in, b) um von ihm gewünschte Eigenschaften und Qualitäten, c) um Überlegungen und Gedanken, die den beiden zuvor genannten Bereichen nicht zuzuordnen sind, d) welche Kandidaten unter den ermittelten Kriterien angesprochen werden und e) um eine langfristige Würdigung des Wirkens von Günther Kuch.

Die Gespräche mit möglichen Nachfolgern führten nicht zum erhofften Erfolg, daher griff Plan B: Das Präsidium kandidierte bei der Jahreshauptversammlung für weitere zwei Jahre und führt die Vereinsgeschäfte in der seit Februar 2022 erfolgreich praktizierten Weise. Die Versammlung zeigte das Vertrauen in das Führungsgremium durch eine einstimmige Unterstützung des Beschlusses und Wiederwahl.  Zusätzlich wird sich ein Gremium aus Achim Vogt, Irene Wimmer und Rolf Schulz weiterhin um die Besetzung der Position Präsident/in kümmern.

Zum Themenblock 2 wurden bei der Klausurtagung folgende Funktionen diskutiert und mit Prioritätsmerkmalen versehen. Priorität sofort: Putzkräfte, weiterer Hausmeister, Pressewart/RWI-Redakteur und Datenschutzbeauftragter. Priorität 1: Hauptamtlicher Geschäftsführer. Priorität 2: Vereinssportlehrer.

Die Besetzung der Positionen ist erfolgt und/oder auf einem guten Weg.

„Ferner befassten wir uns mit der Weiterentwicklung im Sport- und Verwaltungsbereich, dem Energiemanagement sowie mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Aus diesem Themenblock ergibt sich die Aufgabenstellung für das Präsidium in den nächsten zwei Jahren“, führte Vizepräsident Knop vor der Versammlung weiter aus.

Nach zwei Jahren Corona-Pause gab es im Januar wieder einen Neujahrsempfang (wir haben berichtet), in dessen Mittelpunkt die Würdigung Günther Kuchs und eine Fülle an Ehrungen stand. „Die erneut gut angenommene Veranstaltung bestach durch einen zügigen Verlauf und bemerkenswerte Sportdarbietungen und Musikbeiträge. Die Grußworte der Gastredner waren auf Grund der hohen Anerkennung unserer guten Vereinsarbeit eine wohltuende Bestätigung für Sportler wie Funktionsträger.“

Vorstandsvorsitzender Vogt sowie die beiden Vizepräsidenten Knop und Linke nahmen abwechselnd an den der Vereins-Jahreshauptversammlung vorausgegangenen Abteilungsversammlungen teil. „Wir haben dabei ein durchweg erfreuliches Bild wahrnehmen dürfen.“

Joachim Vogt verdeutlichte mit einer kleinen Statistik das enorme Sportangebot der TSV und die logistische Leistung, die dort hinter steckt. „In der Sitzung der Trainingszeitenkommission haben wir wiederum insgesamt 350 (Vollzeittrainingsstunden) den Abteilungen zugeordnet, davon 220 in unseren eigenen TSV-Hallen und 130 in den stadt- und kreiseigenen Hallen. Die Fußballer haben etwa 50 Übungsstunden auf dem Kunstrasen und dem Kleinspielfeld belegt, dazu kommen dann noch Nutzungen der zwei Beachfelder.  Insgesamt finden wöchentlich 400 Vollzeitübungsstunden durch die TSV statt, dazu noch zusätzliche Trainingstermine an den Wochenenden in unseren eigenen Sport- und Gymnastikhallen, die im Sonderbelegungsplan täglich fortgeschrieben werden.“

Die Anstrengungen führen zum Erfolg: „Wir konnten über 200 erfolgreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem Neujahrsempfang Ende Januar für ihre Erfolge auf Kreis-, Bezirks- und Hessenebene, aber auch bei deutschen, europäischen und Weltmeisterschaften ehren.“ Seitdem kamen weitere Erfolge hinzu: Die 1. Damenvolleyballmannschaft hat den Aufstieg in die 3. Bundesliga geschafft. „Damit haben wir neben den beiden Damen Handball-Mannschaften ein dritte Bundesligamannschaft in der TSV.“ Zwei Cheerleadingmannschaften haben sich erneut für die deutschen Meisterschaften qualifizieren können.

Weitere Punkte in der Ansprache des Vorstandsvorsitzenden:

  • Thema vereinseigene Sporthallen: Die vereinseigenen Sporthallen schaffen der TSV eine enorme Portion Unabhängigkeit und helfen, den Trainingsbetrieb auch in den Schulferien aufrecht zu halten. „Hier zeigt sich wieder einmal die herausragende Bedeutung unserer eigenen Sporthallen. Die meisten kreis- und stadteigenen Hallen sind geschlossen, unsere Hallen sind nahezu von morgens bis spätabends in Betrieb und ermöglichen so den Mannschaften und SportlerInnen, die noch im Meisterschaftsbetrieb stehen, weiter zu trainieren.“
  • Thema Energiekosten: „Mit unseren vier Immobilien kommt aber auch Verpflichtung der Renovierung, der Sanierung und nicht zuletzt haben uns die hohen Energiekosten den Schlaf geraubt. Wir haben frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um mit den Energiekosten umgehen zu können.“ Der Vorstandsvorsitzende führte weiter aus:

„Bereits zum 1. Juli 2022 haben wir unsere Gebührenordnung nach vielen Jahren der Konstanz den Energiekosten angepasst und für externe Vermietungen erhöht.“

„Die Dauervermietungen sind vielfältig: an den Kreis Bergstraße für 20 Schulstunden (der Schiller-, Weschnitztal, Seeberg-, Karl-Kübel- und Metzendorfschule);  an die Auerbacher Sport- und Marketing GmbH, denn die Flames nutzen die Halle zum Training in den Ferien, wenn die Weststadthalle geschlossen ist und zusätzlich das Blaue Zimmer für Videostudium und Physio; die Afghanische Fussballgemeinschaft für zwei Stunden, die als neuer Verein keinen Unterschlupf in den stadt- und kreiseigenen Hallen fand; die Behindertenhilfe Bergstraße für das zweistündige, wöchentliche Tischtennistraining; die Caritas Darmstadt für vier Vormittage pro Woche zum Sprachkurs für Ukraineflüchtlinge; der NABU Kreis Bergstrasse für die monatliche Vorstandssitzung und schließlich hat der Sportkreis Bergstrasse mittlerweile die Geschäftsstelle komplett in das Gebäude D gezogen.“

„Es kommt aber auch zu externen Spontanvermietungen: Sport- und Musikverbände nutzen unsere Halle, z.B. hat der Hessische Schwimmverband an vier Wochenenden für die theoretische Übungsleiterausbildung unsere Immobilien genutzt, oder für Orchesterproben., Aber es gibt auch einige private Nutzungen wie z.B. für Nähkurse, Stoffflohmarkt etc. Alle diese Einnahmen fließen in den Vereinsetat und werden zur Bezahlung der Energie und die Instandhaltung genutzt.“

Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs:

Durch Hausmeister Fritz Becker konnten die Umstellung aller Leuchten auf LED weitergeführt werden, um somit Strom einzusparen.

Die Heizungstemperatur wurde reduziert und Werbetafeln nach 22 Uhr ausgeschaltet.

Die Energieberatung durch den Landessportbund hat einige weitere Möglichkeiten aufgezeigt, die wir sukzessive abarbeiten und planen.

„Schließlich haben wir bei allen Abteilungsetats zunächst zehn Prozent der Gesamtausschüttung eingefroren, um für unvorhersehbare Risiken bei den Energiekosten gewappnet zu sein. Wir werden im Sommer entscheiden, wie wir den Abteilungen dieses Geld zukommen lassen können.“

  • Zum Thema Unterstützung durch die Politik sagte Joachim Vogt: „Neben den Einsparmaßnahmen lässt uns aber die Politik nicht allein. So sind auch die Vereine Nutznießer des Gas- und Strompreisdeckels, den der Bund beschlossen hat, und wir haben den Dezemberabschlag zurückerhalten. Momentan sind wir mit Erich Hantzsch dabei, einen Förderantrag an das Land Hessen zu stellen, um die Erhöhungen etwas abzufedern. Aber auch Kreis und Stadt haben beschlossen, ihre Zuwendungen für den Unterhalt der Vereinssportanlagen zu erhöhen, um auch hier zu helfen. Wir sind allen sehr dankbar, denn durch das Bündel an Maßnahmen und Hilfen sind wir bisher ganz gut durch die Energiekrise und die hohen Kosten gekommen. Es ist noch zu früh völlige Entwarnung zu geben, aber die schlimmsten Befürchtungen sind definitiv nicht eingetreten. Und wir haben den Mitgliedsbeitrag nicht erhöht, so wie es andere Großvereine wie Griesheim oder Weiterstadt mit einer Energiepauschale von € 2,00 pro Monat und Mitglied gemacht haben.“
  • Zum Thema Sanierungsförderung:

„Wir sind dem Kreis und der Stadt Bensheim sehr dankbar für die Zuwendungen bei den Sanierungen unsere Gebäude. So konnten wir für die Sanierung der Außenfassade des Gebäudes A einschließlich der Installierung des neuen Rolltors, sowie für den Austausch der Pflasterung zwischen Gebäude A und dieser Halle die Verwendung nachweisen und werden die Förderung erhalten. Wir mussten zwei Garagen von oben und innen instand setzen. Die Abteilungen haben wieder langlebige Sportgeräte anschaffen müssen, um mit der steigenden Nutzung durch unser Sportangebot Schritt zu halten. Auch dafür wurden Förderanträge an Kreis und Stadt gestellt und positive beschieden. Vielen Dank im Namen der Abteilungen!“

  • Die Perspektive: „Ich hatte schon die Energieberatung durch den Landessportbund erwähnt. Sie hat uns einen dicken Brocken aufgezeigt, den wir in 2023 und den folgenden Jahren angehen müssen. Die Heizungsanlage des Gebäude A ist nun fast 40 Jahre alt und dementsprechend sehr störungsanfällig und alles andere als energiesparend. Wir haben von zwei Firmen einen Kostenvoranschlag erbeten, um zunächst die Heizung Gas-zu-Gas zu ersetzen. Der Energieberater war sehr klar, dass eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger letztendlich einem Neubau der Halle A gleichkäme. Hier werden wir in den kommenden Wochen eine Entscheidung treffen müssen, es stehen Energieeinsparungen von ca. 30 Prozent Gas im Raum. Aufgrund der sehr hohen Kosten werden wir sicherlich die Dachsanierung des Gebäude A einschließlich der notwendigen Dämmung noch aufschieben müssen.“
  • Achim Vogt dankte den Helfern für die Unterstützung und die Instandhaltung der Immobilien. Besonders erwähnte er dabei die beiden neuen Putzkräfte sowie den unermüdlich aktiven Hausmeister Fritz Becker. Um die tägliche Arbeit in der Geschäftsstelle kümmern sich Roland Scherer und Ramona Schwitalla. „Sie halten, zusammen mit unserem FSJler Eric Meyer, den Betrieb am Laufen.“

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Besondere Auszeichnung für Fritz Krauß – TSV Rot-Weiß ehrt Auerbacher für 75 Jahre Mitgliedschaft

Ein Blick zurück in die Zeitgeschichte verdeutlicht die Dimension dieses Jubiläums: Seit 75 Jahren gehört Fritz Krauß der TSV Rot-Weiß Auerbach an. Dafür wurde er durch die beiden TSV-Vizepräsidenten Horst Knop und Bernd Linke ausgezeichnet.

Als der heute 90 Jahre alte Fritz Krauß als junger Handballer dem Vorgängerverein TSG beitrat, am 1. Januar 1947, feierte Leonid Iljitsch Breschnew, ehemals Parteichef der KPdSU der Sowjetunion, seinen 40. Geburtstag; die US-amerikanische und die britische Besatzungszonen Deutschlands wurden zum Vereinigten Wirtschaftsgebiet zusammengefasst. Und in Großbritannien wurden die Bergwerke verstaatlicht. Das alles geschah an einem Mittwoch.

Während der Jahreshauptversammlung im GGEW-Sportzentrum an der Saarstraße würdigte die TSV Rot-Weiß das seltene, besondere Jubiläum, für das weder in der Satzung noch in der Ehrungsordnung ein Passus vorgesehen ist. Auch dies zeige die Besonderheit dieses Ereignisses. Horst Knop und Bernd Linke hoben die Vereinstreue und Loyalität des Jubilars hervor, der als profunder Kenner der Auerbacher Geschichte gilt.

Seit 75 Jahren gehört Fritz Krauß der TSV Rot-Weiß Auerbach an

Seit 50 Jahren gehören der TSV Rot-Weiß Auerbach an (und sind damit zu Ehrenmitgliedern ernannt worden): Marion Hauschke, Viola Just-Franke, Georgia Ludwig, Elfriede Meyer, Heidelinde Miltenberger, Vera Rücker, Martin Schunk.

Auf 40 Jahre Vereinstreue kommen: Günter Barmann, Piero Kittel, Karoline Fendel, Elke Weinheimer-Heinze, Jonas Meier, Gudrun Flassak, Andreas Fertig, Klaus-Peter Schmitt, Reinhard Bauss, Karl Friton, Heinz Götz, Reiner Maul, Michael Scherer, Robert Schlappner, Patrizia Wiebel, Björn Seiffert, Christian Bender.

Ehrung für 40 Jahre Vereinstreue

Seit gut einem Vierteljahrhundert (25 und 26 Jahren) sind der TSV Rot-Weiß Auerbach verbunden:  Alexander Kistinger, Annemarie Lauterbach, Claudia Ferlito, Gerda Floescher, Gudrun Eisenach, Jonas Wimmer, Jörg Sollmann, Kai Lehmann, Kristina Sinemus, Lothar Müller-Wimmer, Marcel Voltz, Margarita Luxnat-Wohlfart, Martina Limp, Paulus Wohlfart, Rolf Schulz, Simone Lehmann-Meder, Steffen Gleißner, Teresa Bauer, Tilmann Strübig, Walter Lauterbach, Yvonne Kistinger.

Bernd Lützkendorf, Abteilungsleiter Fußball, wurde ebenfalls ausgezeichnet und erhielt den Preis als Bergsträßer Ehrenamtssieger 2022. Eine Jury des Hessischen Fußball-Verbandes war vom Engagement des TSV-Funktionärs so beeindruckt, dass sie ihn zudem in den „Club der 100“ des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) berief, in dem sich die aktivsten ehrenamtlichen Fußballfunktionäre befinden. Zudem engagiert sich Bernd Lützkendorf im Arbeitskreis „Sexualisierte Gewalt“ und ist Beauftragter für Gewaltprävention der TSV Rot-Weiß Auerbach. Thomas Becker (Kreis Hersfeld-Rotenburg), Ehrenamtsbeauftragter des Hessischen Fußballverbandes, verdeutlichte mit einem Zitat Bernd Lützkendorfs dessen Ansporn: „Seine Motivation ist, anderen Menschen eine Freude zu bereiten.“

Bernd Lützkendorf, Abteilungsleiter Fußball, wurde ebenfalls ausgezeichnet und erhielt den Preis als Bergsträßer Ehrenamtssieger 2022.

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TSV Rot-Weiß Auerbach zeichnet verdiente Mitglieder aus

Die TSV Rot-Weiß Auerbach ehrte während ihrer Jahreshauptversammlung am Mittwochabend Menschen, Sportler, Mitglieder, die sich um die TSV verdient gemacht haben, die Farben des Vereins würdig vertreten und für die TSV und ihre Werte stehen.

Dr. Joachim Vogt (Hapkido), Jurij Seitenzahl (Magdalena Rönnebeck) und Hans-Jürgen Seidel (Handball) hielten die Laudationes vor 120 Mitgliedern in der Günther-Kuch-Sporthalle im GGEW-Sportzentrum an der Saarstraße.

Mitglied des Jahres: Magdalena Rönnebeck, Cheerleading.

„Ein kritikfähiges Organisationstalent, eine engagierte Jugendbetreuerin und aktives Mitglied im Abteilungsvorstand“, nannte Cheerleading-Abteilungsleiter Seitenzahl die Geehrte. Handball-Abteilungsleiter Seidel sprach von Sarah van Gulik als „als aktive Spielerin, Trainerin, Jugendkoordinatorin, Organisatorin von Camps und Turnieren, die 24 Stunden, sieben Tage lang für den Handball lebt. Sie steht für den Breiten- und den Leistungssport in der TSV Rot-Weiß Auerbach.“ Dr. Vogt, nach dem Beschluss der Versammlung nun Vorsitzender des Abteilungsrates (löst den Begriff Vorstand ab), lobte Hapkido als Abteilung, welche seit 35 Jahren ihren festen Platz innerhalb der TSV habe.

Abteilung des Jahres: Hapkido.

Zur Aufnahme in den Verein 1988 legten die „Hapkido-Kämpfer den TSV-Präsidenten aufs Kreuz“ (Überschrift im Bergsträßer Anzeiger 1988). Geehrt wurde die Abteilung für ihre intensive Jugendarbeit, die Repräsentation der TSV durch Auftritte des Showteams bei öffentlichen Veranstaltungen (Hessentag, Sportlerehrung der Stadt Bensheim) und die Organisation des Besuchs von Großmeister Choi aus Korea 2022 („Sicher ein Höhepunkt in der Abteilungsgeschichte“).

Sportlerin des Jahres: Sarah van Gulik, Handball.

Die wichtigsten Beschlüsse der etwa zweistündigen Versammlung kompakt: Der Satzungsänderung mit der Umbenennung des Vorstands in Abteilungsrat wurde zugestimmt, das Präsidium im Amt bestätigt, die Beibehaltung der 1,50 Euro hohen Umlage für die Gebäudeunterhaltung akzeptiert.

Eine weitere Besonderheit: Am 1. Januar 1947 trat Fritz Krauss in die TSG Auerbach ein, somit war er 2022 seit 75 Jahren Mitglied im Verein. Dieses seltene Jubiläum würdigten die Vize-Präsidenten Horst Knop und Bernd Linke mit einer Sonderehrung des Jubilars. Denn: Eine solch lange Mitgliedschaft ist weder in der Satzung der TSV Rot-Weiß Auerbach noch in der Ehrungsordnung vorgesehen.

Sonderehrung von Fritz Krauss für 75 Jahre Mitgliedschaft in der TSV

Weiterer Bericht mit Informationen zu den Tätigkeits-Berichten sowie Ehrungen und Auszeichnungen folgt.

Text und Fotos: Martin Batzel

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Namen, Ehrungen und ein großes Dankeschön

Die TSV Rot-Weiß Auerbach ehrt ihre erfolgreichen und verdienten Sportler, sowie Funktionäre für besondere Verdienste und Erfolge. „Die Vielzahl der Erfolge – in der Breite wie in der Spitze – sind Beleg für die hervorragende Arbeit, die in unseren Abteilungen geleistet wird“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Joachim Vogt.

FUSSBALL:

Mario Hippler: Übungsleiter, seit Jahren engagierter Trainer bei den Jugendmannschaften, unterstützt die Organisation der Alten-Herren-Mannschaft.

Cora Rettig: Seit Jahren trainiert sie mit großem Engagement Jugendteams.

Thomas Herrmann: Engagierter Trainer der Jugendmannschaften, hilft bei der Organisation der Kleinfeldmannschaften. Abteilungsleiter Bernd Lützkendorf: „Er ist immer da, wenn er gebraucht wird.“

Markus Semmler: Betreuer der Seniorenmannschaft; er investiert viel Zeit in den Spielbetrieb der Seniorenmannschaft.

GYMNASTIK/WETTKAMPFGYMNASTIK:

Susanne Kolbe: Sie leitete viele Jahre lang das Training in der Schlossbergschule. Die Aktiven der Wettkampfgymnastik danken auf diesem Wege für die sehr engagierte Trainertätigkeit.

TISCHTENNIS:

Joachim Polheim: Sportwart der Tischtennisabteilung; er schied bei den diesjährigen Wahlen nach 15 Jahren sehr erfolgreicher Tätigkeit aus  dieser Funktion aus.

Petra Nischwitz: Jugendbetreuerin. Als langjährige aktive Spielerin der 1. Damenmannschaft engagiert sie sich seit Jahren in der Nachwuchsarbeit und als Betreuerin von Jugendmannschaften.

HAPKIDO:

Dr. Michael Schütz: Sportlicher Leiter, Großmeister und vor 35 Jahren Gründer der Abteilung, 7. Dan Hapkido, Ausbilder von ungezählten Schwarzgurten und Danträgern. Mit dieser Ehrung möchte die Abteilung sich bei Großmeister Schütz für seine Geduld und Motivation bedanken.

Ewa Sturm: Jugendwartin und Trainerin der Kinder- und Jugendgruppen. Mehr als 25 Kinder betreut Ewa zweimal in der Woche – mit Geduld, Disziplin und viel Verständnis.

VOLLEYBALL:

Monika Liepolt: Trainerin , Schiedsrichterin für den Deutschen Volleyballverband, Spielertrainerin der ersten Damenmannschaft, seit mehr als 20 Jahren Mitglied in der TSV und zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. So auch in der Saison 2021/22, als sie kurzfristig die vakante Trainerposition der ersten Herrenmannschaft übernahm.

Bei den Erwachsenen wurden ausgezeichnet:

Abteilung BSG: Hessenmeisterschaft Meisterklasse, Kegeln Classic: Christine Schöler, Meisterklasse, 2. Platz. Julia Mack, 3. Platz. Rena Zehnbauer, 4. Platz. Regina Beer, 5. Platz. Wanja Schroeder, 4. Platz. Seniorenklasse Hessenmeisterschaft Kegeln Classic: Gerhard Wrabetz, 1. Platz.

Turnen/Tischfußball: Finya Reichardt, 3. Platz, Hessische Landesmeisterschaft, Einzel, Damen. Jordis Reichardt, 3. Platz, Hessische Landesmeisterschaften, Damen Doppel. Kaj Kramer, 4. Platz 1. Bundesliga.

Cheerleading: Cheer Strike Shade, 1. Platz Deutsche Pokalmeisterschaft, Senior Allgirl Level 5.

Cheer Strike Smoke, 3. Platz Deutsche Meisterschaft, Senior Coed Level 6.

Handball: 2. Damenmannschaft 1. Platz Oberliga und Aufstieg in die 3. Liga in der Besetzung Neele Orth, Johanna Striening, Marie-Lisa Schmidt, Josefine Lotze, Erin Yildirim, Luisa Gürtelschmied, Nina Rädge, Kim Rädge, Maike Rädge.

Wettkampfgymnastik: Lisa Klassen, 6. Platz Hessische Einzelmeisterschaften Pflicht P8/P9. Annika Meier, 3. Platz Hessische Einzelmeisterschaften Pflicht P8/P9. Lena Kissel, 6. Platz Hessische Einzelmeisterschaften Pflicht P8/P9. Silke Sattler, 1. Platz Hessische Einzelmeisterschaften Pflicht P15-17.

Maya Klüss, 1. Platz Gau-Gymnastikmeisterschaften Pflicht 2. Amira Bockenheimer, 1. Platz Hau-Gymnastikmeisterschaften Kür K5. Isabella Kohr, 3. Platz Gau-Pokalwettkampf Pflicht P2. Emilia Kohr, 2. Platz Hessische Einzelmeisterschaften Pflicht P4/P5. Nicole Boguzk, 3. Pltz Hessische Einzelmeisterschaften Pflicht P5/P6.2. Platz bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften Pflicht P5/P6:  Helena Rosenkranz, Julia Lehnert, Alexandra Tomescu.

Volleyball: 2. Damenmannschaft Aufstieg in die Landesliga Süd.

Mannschaft U14, Gewinn des Hessenpokals Süd: Lilly Gehbauer, Charlotte Kasic, Catarina Cordeiro, Nora Malki, Hannah Pfeifer, Jula Rieger.

Tischtennis: 6. Tischtennis-Mannschaft der TSV, Meister der 3. Kreisklasse West und Kreispokalsieger.

Hapkido: Hülya Inal, aktives Mitglied seit 35 Jahren, 3. Dan. Martin Batzel, aktives Mitglied seit 35 Jahren, 1. Dan.

Fußball: Meister der Kreisoberliga 2022 und Aufsteiger in die Gruppenliga.

Kinder/Jugendliche:

Turnen Jump: Julius Buchsteiner, 2. Platz Gau-Einzelmeisterschaften 2022. Jonte Hoffart, 3. Platz Gau-Einzelmeisterschaften 2022. Jorin Hesse, 1. Platz Gau-Meisterschaften 2022. Jonas Schultz, 1. Platz Gau-Meisterschaften 2022. Nanuk Harich, 1. Platz Gau-Einzelmeisterschaften 2022.

Lara Bosancic, 1. Platz Gau-Kinderturnfest. Selina Drayss, 3. Platz Gau-Kinderturnfest. Isabella Kohr, 1. Pokalturnen P2-P6, Jahrgang 2014 und jünger. Marlene Gutzeit, 2. Pokalturnen P2-P6, Jahrgang 2014 und jünger. Alina Helmes, 1. Pokalturnen P2-P6, Jahrgang 2012 und jünger. Emilia Kohr, 2. Pokalturnen P2-P6, Jahrgang 2021 und jünger. Charlotte Zeyß, 2. Pokalturnen P2-P6, Jahrgang 2010 und jünger. Sophia Lipka, 2. Gau-Einzelmeisterschaften P5. Annette Wölfl, 3. Gau-Einzelmeisterschaften P5. Elena Schmieder, 1. Gau-Einzelmeisterschaften LKIV. Hannah Schultz, 2. Platz Gaukinderturnfest P4/P5. 1. Gau-Mannschaftsmeisterschaften P5: Emilia Kohr, Elisa Preuss, Annette Wölfl, Nele Lienaerts.

Jugend:

Turnen Jungs: Milan Harich, 1. Platz Gau-Einzelmeisterschaften 2022 im Sechskampf P5-P7.

Turnen Mädchen: Antonia Krumbein, 1. Gau-Einzelmeisterschaften P5-P6. Carolin Arndt, 2. Gau-Einzelmeistersnchaften P6-P7. Isabel Häusler, 1. Gau-Einzelmeisterschaften LK II. 1. Platz Gau-Mannschaftsmeisterschaften LK II: Johanna Graf, Isabel Häusler, Delia Hügel, Jördis Reichardt, Finja Reichardt.

Cheerleading: 3. Platz Deutsche Pokalmeisterschaft, Senior Allgirl Level 3, Cheer Strike Storm. 2.Platz Deutsche Pokalmeisterschaft, Junior Cheer Level 1, Cheer Strike Spark.

Wettkampfgymnastik: Hanna Lückmann, 1. Platz Hessische Einzelmeisterschaften Pflicht P7/P8. 1. Platz Hessische Mannschaftsmeisterschaften Pflicht P7/P8. 3. Platz Hessische Mannschaftsmeisterschaften Pflicht P6/P7.

Volleyball: David Hinz, Nominierung zum Hessen-Kader Jahrgänge 2005/2006, Teilnahme am Turnier in Modena mit der U17, Platz 10; Platz 9 beim Bundespokal Süd in Münster mit der U18.

U16, 1. Platz Bezirksliga Süd im Kleinfeld. U15, Gewinn des Hessenjugendpokals Süd.

Marlene Rieger, als Teammitglied ausgezeichnet mit EM-Bronze des deutschen U17-Teams bei der Europameisterschaft, verletzungsbedingt nicht aktiv teilgenommen.

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Bedeutende Jahreshauptversammlung

Für Mittwoch, 29. März 2023, 19.00 Uhr lädt die TSV Auerbach zu ihrer ordentlichen Jahreshauptversammlung in die Günther-Kuch-Sporthalle im GGEW Sportzentrum in der Saarstraße 56 ein. Schwerpunkte der Mitgliederversammlung neben den Regularien sind die Berichte des Präsidiums, des Vorstands, des Jugendwartes, des Schatzmeisters sowie des Ältestenrates.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung des Präsidiums folgt dessen Neuwahl. Hier wird es nach Stand der Dinge zu einer Übergangslösung nach dem Tod von Präsident Günther Kuch im Juni letzten Jahr für die Position des Präsidenten kommen. Von der Versammlung bestätigt werden auch die neugewählten Leiter der 15 Abteilungen.

Eine einschneidenden Eingriff wird es in die Satzung geben, da die bisher verwendete Bezeichnung „Vorstand“ aus formalen Gründen in „Abteilungsrat“ geändert werden muss. Von Bedeutung für die Gebäudeunterhaltung ist auch der vorgesehene Beschluss, den bisherigen Sonderbeitrag von 1,50 Euro zur Tilgung der Kredite für die Sporthalle nach deren Auslaufen zum Jahresende in einen Festbeitrag zur künftigen Gebäudeunterhaltung umzuwidmen.

Ehrungen sind traditionell Bestandteil jeder Jahreshauptversammlung. Neben Ehrungen für 25-, 40-, 50- und 75-jährige (!) Mitgliedschaft stehen die Sonderehrungen für Mitglied, Sportler*in und Abteilung des Jahres an. Die Behandlung von Anträgen und ein Ausblick auf Maßnahmen und Veranstaltungen im laufenden Kalenderjahr runden die Tagesordnung ab. Vor Beginn wird ab 19.00 Uhr für alle Teilnehmer ein Imbiss gereicht.

Titelbild: JHV 2022

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Handy´s für Hummel, Biene & Co – Sammelstelle bei der TSV

Ab sofort können alte Handy´s, Tablet´s & Co im Vereinsheim der TSV Auerbach abgegeben werden. Der Verein hat, gemeinsam mit dem NABU Bergstraße hierfür eine Sammelbox aufgestellt.

Hintergründe und Erläuterungen

NABU und Telefónica Deutschland Group arbeiten seit 2011 beim Umweltschutz zusammen. Für die gesammelten Handys spendet Telefonica dem NABU jährlich eine feste Summe, die in den NABU-Insektenschutzfonds fließt.

Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen, schadet der Umwelt und ist deshalb gesetzlich verboten. Außerdem gehen dabei zu viele seltene Erden verloren und weitere Rohstoffe müssen unnötigerweise abgebaut werden. Im Vordergrund steht für den NABU daher die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – die Reparatur von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys zu erhöhen. Beim Kauf eines neuen Handys bitte das vorangegangene ausgemusterte Handy möglichst schnell in die NABU-Handysammlung geben. So ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich eine Wiederaufbereitung lohnt und erfolgt. Hierdurch wird die Nutzungsdauer verlängert und die Umwelt geschont.

 

Ab sofort findet man bei der TSV eine Handy-Sammelbox

Was wird alles gesammelt?

Wir sammeln alle Arten von Handys, Smartphones oder Tablets – gerne mitsamt Zubehör (Netzteil, Ladekabel, Akku, Headset). Dabei ist der Zustand der Geräte egal: sowohl funktionstüchtige als auch defekte Geräte können abgegeben werden. In jedem Fall gilt, dass aus Sicherheitsgründen lose Akkus nicht verschickt werden dürfen. Sollte die Batteriehalterung kaputt sein, dann sichern Sie diese bitte mit ausreichend Klebeband, sodass die Akkus auf keinen Fall lose in der Box sind.

Was passiert mit den Handys?

Wiederaufbereitung

Je nach Zustand der Geräte bereitet AfB die Handys wieder auf. Anschließend verkauft AfB sie ausschließlich in Europa über AfB Shops und im Online-Shop (www.afbshop.de) an Kunden, die ein gebrauchtes Handy suchen. Die eingesammelten Geräte werden vor Weiterverwertung einer professionellen und zertifizierten Datenlöschung unterzogen. Hinweis: Bitte löschen Sie dennoch zu Ihrem eigenen Schutz alle gespeicherten persönlichen Daten auf Ihrem Handy, bevor Sie es abgeben. Zudem entfernen Sie bitte SIM- und Speicherkarten.

Recycling

Sind die eingesendeten Handys nicht mehr funktionsfähig, lassen sie sich nicht vermarkten oder deren Daten nicht löschen, werden sie durch einen Schredder mechanisch zerstört. Nach der zertifizierten Datenvernichtung übergibt AfB die Geräte an Umicore, eine ISO 9001, 14001 und OHSAS 18001 zertifizierte Metallhütte für das Schmelzen von Elektroschrott. So werden Schadstoffe fachgerecht und ökologisch einwandfrei entsorgt. Wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Palladium und Kupfer fließen wieder in die Produktion von neuen Produkten ein.

Datenschutz

  • Im Recyclingprozess hält unser Recyclingpartner AfB alle gesetzlichen Bestimmungen ein. Auf der Seite findet man immer ganz unten eine aktuelle Version aller Zertifikate.
  • Dennoch: Bitte löschen Sie zu Ihrem eigenen Schutz alle gespeicherten persönlichen Daten auf den Altgeräten, bevor Sie diese abgeben (falls noch möglich). Zudem entfernen Sie bitte SIM- und Speicherkarten.

Hinweis
Bitte den Akku aus Sicherheitsgründen nicht lose in die Recyclingboxen oder in den Umschlag legen. Dieser kann sich entzünden. Der Akku muss in das Gerät eingelegt sein – falls die Batteriehalterung kaputt ist, bitte mit Klebeband sichern. Besser noch die Handys in wasserdichten Plastiksäckchen einwerfen. Beschädigte oder vom Hersteller zurückgerufene Lithium-Akkus dürfen nicht eingeworfen werden!

Kooperationspartner

Telefónica in Deutschland

Der NABU arbeitet mit Telefónica in Deutschland zusammen, um mehr Handys, Smartphones und Tablets wiederaufzubereiten oder dem Recycling zuzuführen. Wir wollen gemeinsam möglichst viele Menschen dafür sensibilisieren, dass die Wiederverwendung von Elektrogeräten oder zumindest die Verwertung von Elektroschrott notwendig für eine nachhaltige und sozial verträgliche Wirtschaftsentwicklung ist. Das Unternehmen möchte aktiv zum Umweltschutz beitragen und bindet deshalb alle Verbraucher*innen mit ein – egal, ob Kund*in oder nicht. Es stellt dafür einfache Sammelmöglichkeiten zur Verfügung und kooperiert mit vertrauenswürdigen Partnern wie AfB gemeinnützige GmbH und Umicore, die sich professionell um die Vernichtung der Daten auf dem ausgemusterten Handy und die Wiederaufbereitung sowie die Entsorgung kümmern. Zudem investiert Telefónica gemeinsam mit AfB in Recyclingboxen in den o2 Shops, bei den NABU Sammelstellen sowie bei den Geschäftskunden. Und schließlich spendet Telefónica für jedes eingegangene Handy die Erlöse an den NABU.

Telefónica in Deutschland verfolgt eine deutliche Steigerung der Recycling- und vor allem der Wiederverwertungsquote. Damit dies gelingt und für das zusammengeführte Unternehmen einheitliche Prozesse gelten, hat Telefónica das O2 Handyrecycling-Programm neu aufgesetzt. Es fußt auf drei Säulen: O2 sammelt bei Privatkunden, Geschäftskunden und bei Fremdunternehmen Altgeräte ein. Mehr dazu unter www.telefonica.de/handyrecycling

AfB gemeinnützige GmbH

Die AfB gemeinnützige GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung) hat sich seit 2004 darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen. Die Hardware wird aufbereitet und eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorgenommen. Anschließend verkauft AfB die Geräte in den AfB-Ladengeschäften oder über den Onlineshop wieder. Nicht funktionsfähige Geräte werden fachgerecht und ökologisch einwandfrei entsorgt.

Das Besondere an AfB: Alle Arbeitsschritte im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet, so dass behinderte und nicht-behinderte Menschen sie gemeinsam übernehmen können. AfB hat mittlerweile mehr als 430 Partner und konnte dadurch an bisher 14 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz mehr als 200 Arbeitsplätze in der IT-Branche schaffen. Davon sind 50 Prozent für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus bestätigt die TU Berlin, dass die Wiedervermarktung der gebrauchten IT zu erheblichen Einsparungen von wertvollen Ressourcen führt und so die Umwelt geschont wird. Seit 2014 ist AfB Hauptabnehmer der gebrauchten IT Hardware von Telefónica in Deutschland und kümmert sich nun auch um die Wiedervermarktung beziehungsweise Entsorgung der über den NABU und Telefónica gesammelten Althandys.

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„Menschen machen unseren Verein erfolgreich“ – Interview mit Vizepräsident Horst Knop

Im Interview mit der Vereinszeitung Rot-Weiß Information sprach Horst Knop über die TSV Rot-Weiß Auerbach, seine Arbeit als Funktionär und die Zukunft unseres Vereins. Das vollständige Interview erscheint in der RWI Ausgabe April-Juni 2023.

RWI: Herr Knop, wenn Sie einem Menschen, der die TSV Rot-Weiß Auerbach nicht kennt, den Verein beschreiben sollten – was wären Ihre Worte?

Horst Knop (Vizepräsident): Die TSV ist ein sehr breit aufgestellter kleinstädtischer Verein mit 15 Abteilungen und derzeit mehr als 3500 Mitgliedern. Die Angebotspalette reicht von „Babys in Bewegung“ bis „Rollator fit“, vom Breiten- über den Reha- bis zum Leistungs- und Spitzensport. Ergänzt wird das Portfolio durch die Abteilungen Behindertensport und Musik.

Der Verein hat eine 142jährige Geschichte, seine heutige Struktur fand er 1965 mit der Fusion von TSG und FC Auerbach zur heutigen TSV. Ab da hat sich der Verein eine beachtliche Infrastruktur geschaffen.

RWI: Und wenn Sie sich selbst in drei Worten beschreiben müssten – welche würden Sie wählen?

Horst Knop: In drei Worten unmöglich, oder höchstens so:  Sportler – Trainer – Funktionär. Ich habe eine bewegte Vereinsvergangenheit bis heute. Turnen von 7 bis 9 Jahre (das war kein Kinderturnen bei Jakob Schubert), dann wegen mehrerer Operationen eine Zwangspause, ab 11 bis 22 Jahren Fußball im FC,  dazwischen noch Tischtennis bei der TSG, ab 1962 Jugendleiter im FC und ab 1965 in der TSV. Aktiv Sport habe ich außerdem als Volleyballer und Handballer betrieben. Die Skiabteilung war mein Baby. Rund 25 Jahre war ich als Lehrer und Handballtrainer im Jugend- und Frauenbereich mit enger Verzahnung zum Schulsport durchaus erfolgreich unterwegs. In der TSV durfte ich bisher die Ämter Jugendleiter, 1. Vorsitzender, Vizepräsident und sogar auch schon Ältestenratsvorsitzender ausüben.

Über den Verein hinaus habe ich u. a. leitende Funktionen im Handball, im Landessportbund und Sportkreis ausgeübt und war auch 25 Jahre Handballschiedsrichter. Nicht zu vergessen die fast 20 Jahre kommunalpolitische Aktivität. In Summe übrigens mehr Ehrenämter als aktuelle Lebensjahre!

RWI: Wenn Sie Schulnoten – eins ist sehr gut, sechs ist ungenügend – vergeben sollten: Wie gut kam die TSV durch die Coronakrise?

Horst Knop: Ich denke, im gymnasialen Bereich wären das 13 Punkte, also eine 1!

RWI: Was gelang gut, was weniger gut? Ging die TSV gestärkt oder geschwächt aus dieser Krise hervor?

Horst Knop: Dank unserer Sportstätten konnten wir viele Sportangebote aufrechterhalten bzw. problemlos neu starten. Gleichzeitig konnten aber auch wichtige Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Darüber hinaus waren mehrere Abteilungen erfolgreich online aktiv. Der Mitgliederschwund hielt sich vergleichsweise in Grenzen, was fehlte, waren die normalen Vereinseintritte. Wir gingen, wenn man so will, gestärkt aus der Krise, weil wir keine nennenswerten Schwächungen hinnehmen mussten.

RWI: Wenn Sie auf die vergangene Wahlperiode blicken – welches sind die Eckpunkte?

Horst Knop: Zunächst die Bewältigung der Coronaprobleme und dann unbestritten der Verlust unseres Präsidenten Günther Kuch. Das stellte das Präsidium vor ungewohnte Herausforderungen, die wir aber weitgehend in großer Einvernehmlichkeit lösen konnten. Der Verein funktioniert weiterhin.

RWI: Worin sehen Sie die Basis für die erfolgreiche Arbeit eines Vereins wie die TSV einer ist?

Horst Knop: Es sind die Menschen, die einen Verein erfolgreich machen. Das sind in erster Linie unsere mehr als 100 lizensierten Übungsleiter und Trainer, dicht gefolgt von einem engen Netz der Ehrenamtlichen in den Gremien. Und was bei uns auch entscheidend ist, das ist unsere starke Infrastruktur mit zahlreichen Sportstätten.

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen RWI.

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„Von Babys bis Senioren – wir sind ein Verein!“ – Interview mit Joachim Vogt

Dies ist ein Auszug aus einem Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der TSV, Dr. Joachim Vogt, das in der neuen Rot-Weiß Information erscheint. Das Vereinsmagazin der TSV Rot-Weiß Auerbach erscheint in der kommenden Woche. Dort lesen Sie auch das komplette Gespräch.

RWI: Herr Dr. Vogt, wenn Sie einem Menschen, der die TSV Rot-Weiß Auerbach nicht kennt, den Verein beschreiben sollten – was wären Ihre Worte?

Dr. Joachim Vogt (Vorstandsvorsitzender): Sehr großes Sportangebot von Baby bis Senioren, draußen und drinnen, von Breiten- bis Leistungssport in 15 verschiedenen Abteilungen. Eigene Sportinfrastruktur, die Training von morgens bis abends und auch in den Schulferien ermöglicht. Geschulte Übungsleiter und Trainer und sehr hohes ehrenamtliches Engagement in den Abteilungen und im Gesamtverein. Wir sind ein Verein!

RWI: Und wenn Sie sich selbst in drei Worten beschreiben müssten – welche würden Sie wählen?

Joachim Vogt: Organisationstalent; Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen im Team; Ehrenamt bedeutet für mich dankbare Rückgabe an die Gesellschaft, was mir Gutes zu Teil wurde in meinem Leben.

RWI: Wenn Sie Schulnoten – eins ist sehr gut, sechs ist ungenügend – vergeben sollten: Wie gut kam die TSV durch die Coronakrise?

Joachim Vogt: Sehr gut.

RWI: Was gelang gut, was weniger gut? Ging die TSV gestärkt oder geschwächt aus dieser Krise hervor?

Joachim Vogt: Unsere Übungsleiter waren unheimlich kreativ und haben per Video und anderer Mittel die Trainingsgruppen zu Hause weiter trainieren können und alle so bei der Stange halten können. Da viele Mitglieder sich mit der TSV identifizieren, hielten sich die Vereinsabmeldungen in Grenzen, und wir sind dank Werbemaßnahmen wieder auf dem Mitgliederstand wie vor Coronazeiten. Ich glaube, die TSV ging gestärkt aus der Krise hervor, zumal wir die Zeit für Sanierungen unserer Sportstätten genutzt haben.

RWI: Wenn Sie auf die vergangene Wahlperiode blicken – welches sind die Eckpunkte?

Joachim Vogt: Ich bin seit knapp zwei Jahren im Amt, und die Anfangszeit war geprägt von Übernahme der verschiedenen Aufgaben und Hineinwachsen in die Vereinsstruktur, obwohl ich schon seit 25 Jahren in der TSV sportlich und ehrenamtlich aktiv bin. Das Jahr 2022 war völlig geprägt von der Erkrankung und dann dem viel zu frühen Tod unseres Präsidenten Günther Kuch. Wir haben hervorragend im Präsidium als Team seine Aufgaben aufgeteilt und neue Formen der Zusammenarbeit (Donnerstagstreffen des „geschäftsführenden“ Präsidiums, Klausur) gefunden und genutzt, um den Verein weiterhin im Sinne von Günther Kuch zu führen. Ich glaube dies ist uns sehr gut gelungen. Die Energiekrise mit den hohen Kosten für unsere vier Immobilien war und ist die nächste Herausforderung, der wir uns stellen mussten. Durch energiesparende Maßnahmen und finanzielle Unterstützung der Politik (Bund, Land, Kreis und Stadt), für die wir allen sehr dankbar sind, sind wir bisher ganz gut durch die ersten Monate der Energiekrise gekommen.

RWI: Worin sehen Sie die Basis für die erfolgreiche Arbeit eines Vereins wie die TSV einer ist?

Joachim Vogt: Ehrenamtliches Engagement, das in großen Teilen das Normalmaß übersteigt. Eine tolle vereinseigene Infrastruktur, die uns für viele Abteilungen unabhängig von Kreis- und Stadthallen macht, aber natürlich hinsichtlich Sanierungen, Reparaturen, energetischer Umgestaltung in Richtung erneuerbaren Energien auch eine Herausforderung darstellt. Aber die vereinseigene Struktur erlaubt auch durch Vermietungen z.B. für den Schulsport, Einnahmen zu generieren, die der Verein dringend braucht.

Die Antworten des Vorstandsvorsitzenden auf weitere Fragen, welche Herausforderungen in den kommenden Jahren auf die TSV zukommen und was es mit der Satzungsänderung auf sich hat, lesen Sie in der neuen Rot-Weiß Information.

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